Naturheilpraxis Viktoria Kruse
Naturheilpraxis Viktoria Kruse

Welche Fragen gibt es zur Naturheilkunde?

Auf meiner Seite "Wissenswertes" gehe ich häufig gestellten Fragen zur naturheilkundlichen Behandlung – insbesondere zu meinen Therapiemethoden – auf die Spur und gebe interessierten Menschen Antworten. Außerdem gebe ich bedeutenden Neuigkeiten von anderen Autoren aus Medizin, Forschung und Naturheilkunde einen Raum.

Es gibt immer mal wieder Neues zu lesen – schauen Sie gern vorbei!

Homöopathie für Babys und Kinder - warum und für wen?

 

Schon in den ersten Monaten des Lebens haben Säuglinge mit unangenehmen Beschwerden zu kämpfen: Bauchschmerzen, Schlafprobleme, Zahnung, Hautprobleme und erste Infekte machen den Babys und ihren Eltern den Start oft nicht leicht. Homöopathisch behandelt werden diese Phasen im Babyalter für die ganze Familie einfacher und oftmals schneller überstanden.

Homöopathisch therapierte Säuglinge und Kinder zeigen sich widerstandsfähiger gegenüber banalen Infekten. Sie durchlaufen diese meist ohne Komplikationen. Viele banale Infekte und akute Erkrankungen sind hervorragend homöopathisch zu behandeln und brauchen dann in der Regel keine Antibiotika. Babys und Kinder sprechen erfahrungsgemäß sehr gut auf homöopathische Mittel an. Eine Besserung ist in kurzer Zeit zu bemerken.

 

Immer wieder krank?

 

Säuglinge und Kinder sollten Infekte in der Regel ohne Medikamente durchstehen, um das Abwehrsystem zu trainieren. Eine Behandlung ist nur dann notwendig, wenn sie sich von Infekten nicht erholen oder wenn sich schwere Verläufe zeigen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung. Oder wenn es nur wenige gesunde Tage gibt, eine Erkältung sich an die nächste reiht, Entzündungen der Mandeln (Tonsillitis), des Mittelohrs (Otitis) und Bronchitis sich häufen.

 

Chronische Erkrankungen

 

Immer mehr Kinder zeigen auch schon im frühesten Alter chronische Erkrankungen. Neurodermitis und Lungenerkrankungen wie Asthma, spastische Bronchitis und Pseudokrupp sind häufige Krankheitsbilder in der homöopathischen Praxis. Hier sollte man so früh wie möglich mit einer Behandlung beginnen, besonders wenn eine familiäre Disposition (Anfälligkeit) für diese Erkrankungen vorliegt.

 

Wenn die Seele aus dem Gleichgewicht ist

 

Auch seelische Entwicklungsphasen können homöopathisch gut begleitet werden. Kinder entwickeln manchmal übergroße Ängste, die sich z. B. in Schlafstörungen zeigen können. Manchmal zeigen sie auch früh sogenannte Tics oder sogar zwanghaftes Verhalten, um ihren inneren Druck auszugleichen. Es gibt ermutigende homöopathische Erfolge in der ADS/ADHS-Behandlung. Besonders in Hamburg wird deutlich zu oft ADS/ADHS diagnostiziert und Ritalin verschrieben.

 

Unsere Kinder sind zunehmenden Belastungen ausgesetzt durch einen frühen Einstieg in den Kindergarten, Themen der Familie (Trennung der Eltern, Eifersucht und Konkurrenz unter Geschwistern) und das Schulsystem (hoher Leistungsdruck und Versagensängste). Häufig auftretende Kopf- oder Bauchschmerzen als psychosomatische Reaktionen sind ein gutes Wirkungsfeld der Homöopathie.

 

Gesundes Kind – entspannte Familie

 

Kinder mit starken Belastungen und Beschwerden brauchen mitunter ein individuell auf sie und ihre Familie zugeschnittenes Netz aus verschiedenen Behandlungen. Je besser es den Kindern geht, desto entspannter sind auch die Eltern und damit die ganze Familie.

 
Bearbeiteter Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Netzwerk Hamburger Homöopathinnen

Sonnenschutz – was ist wichtig zu wissen?

Der Sommer ist endlich da, die Sonne strahlt kräftig vom Himmel und immer wieder müssen wir uns vor ihr schützen damit unsere Haut nicht verbrennt.

Vor allem Kinder sollten niemals einen Sonnenbrand bekommen, um sie für ihr Leben vor schlimmen Folgen wie Hautkrebs zu bewahren.

Viele Eltern sind der Auffassung, je mehr Lichtschutzfaktor, desto besser fürs Kind. Aber das ist nicht der Fall, da mit mehr Lichtschutzfaktor auch mehr Chemie auf die Haut  und in die Haut gerieben wird.

Was die meisten Menschen nicht wissen: Ein Sonnenschutz aus natürlicher Zusammensetzung (ohne Chemie) kann immer nur einen Lichtschutzfaktor 20 erreichen. Das Gute daran: Obwohl einige glauben, LSF 20 sei zu wenig, so ist es doch nicht so.

Eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 schützt die Haut zu 95% vor der Sonne – 20 Mal so lange, wie die Haut es ohne die Creme (und ohne Verbrennen) in der Sonne aushalten würde.

Ein Lichtschutzfaktor 50 hingegen schützt nur 3% mehr, nämlich zu 98%. Leider aber zu Ungunsten der Inhaltsstoffe, die in die Haut eindringen – ein Schutzfaktor über 20 kann immer nur mit hohem Einsatz von Chemie zustande kommen.

Nutzen Sie also lieber eine natürliche Sonnencreme, die der Haut nicht schadet und gehen (mit Ihren Kindern) rechtzeitig in den Schatten oder bedecken die Haut mit Kleidung.

 

Ich wünsche einen fröhlichen und gesunden Sommer!

 

Meine Empfehlung ist der Sonnenschutzbalsam von Ringana. Diesem Unternehmen vertraue ich zu 100%. Ich habe die Produkte selbst getestet, verwende sie für mich und meine Familie, empfehle sie meinen Patienten und habe ich mich deshalb auch für eine Zusammenarbeit entscheiden.

Produktshop: www.pflanzenfrische.de

Interessante Informationen zu gesunder Haut

 

Was bedeutet Heuschnupfen aus psychosomatischer Sicht?

Heuschnupfen ist eine Allergie. Bei der allergischen Erkrankung reagiert das Immunsystem auf einen ungefährlichen Eindringling, zum Beispiel eine Birkenpolle. Und zwar so stark, als würde er schädlich für den Körper sein. Das Immunsystem reagiert über – auch bei Stoffen, die keine Feinde, sondern vielmehr „Freunde“ sind (Pflanzen, Lebensmittel).

 

Das psychische Thema, das sich oftmals hinter einer Allergie verbirgt, ist das der Aggression. Der betreffende Heuschnupfen-Patient kann für sich überlegen, was dieser Bereich für ihn bedeutet. Wie er mit Aggressionen umgeht. Ob er sie vielleicht gar nicht herauslassen kann oder aber so lange aufstaut, bis er fast platzt. Die Beschäftigung mit dem Thema hinter der allergischen Erkrankung ist nach meiner Erfahrung für viele Menschen sehr hilfreich und kann bei der Überwindung der Allergie eine wichtige Rolle spielen und ist deswegen, wenn es passt, auch Thema meiner Beratungsgespräche.

 

Allerdings spielt es in der homöopathischen Behandlung im Grunde keine Rolle, ob der Patient einen Bezug zu psychosomatischen Erklärungsmustern hat oder nicht, ob er weiß, woher seine Krankheit kommt oder nicht. Es ist noch nicht einmal wichtig, eine genaue Diagnose zu haben, weil die Homöopathie, ganz anders als die konventionelle Medizin, nur mit Symptomen arbeitet. Genauer gesagt, mit dem gesamten Komplex der Symptome, die ein Mensch mitbringt und mit seinen speziellen Eigenheiten, die ihn persönlich ausmachen. Es werden deswegen beim ersten Treffen eines Allergiepatienten mit einem Homöopathen auch sehr viele andere aktuelle Symptome, Vorlieben und Abneigungen besprochen, die vordergründig mit der Allergie nichts zu tun haben.

Heuschnupfen – was tun?

Es kribbelt in der Nase, ein Niesen folgt dem anderen, die Augen tränen und jucken, bei manchen auch der Gaumen und sogar der Gehörgang.

So harmlos ein „normaler“ Heuschnupfen auch in vielen Fällen ist, er ist trotzdem eine absolute Qual für den, der ihn hat.

Jetzt geht die Saison wieder in vollen Zügen los. Viele Allergiker decken sich in der Apotheke mit Medikamenten ein, die zwar die Symptome lindern, aber auch eine Menge unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Diese gehen von Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Mundtrockenheit über Bauchschmerzen, Brechreiz, Übelkeit und Durchfall.

Im schlimmsten Fall sind auch Hautveränderungen, Atemnot und sogar Leberfunktionsstörungen und Haarausfall möglich. Jeder Mensch reagiert anders – immer auch abhängig vom ausgewählten Medikament.

Was wirklich ungünstig ist: Der Heuschnupfen kann mit herkömmlichen Medikamenten nur unterdrückt aber niemals geheilt werden. Eine Hyposensibilisierung wird ebenfalls in vielen Fällen vom Arzt verordnet. Sie wirkt langfristiger als Medikamente, ist aber nicht ungefährlich und oftmals eine echte Tortur für den Behandelten.

Ganz anders verhält es sich mit der Homöopathie! Diese Heilmethode kann durch ihren ganzheitlichen Ansatz den Heuschnupfen und andere Allergien langsam (aber dafür ziemlich sicher) ausheilen. Die Dauer der Behandlung kann sehr kurz sein, meistens aber mindestens so lange, wie die die Erkrankung schon bestanden hat. Die Therapie ist sanft und ohne schädliche Nebenwirkungen. 

Ich biete Ihnen gern ein unverbindliches Beratungsgespräch an, wenn Sie überlegen, ob eine homöopathische Behandlung auch für Sie in Frage kommen könnte.

 

zurück zur Startseite   Übersicht-Wissenswertes

Homöopathische Mittel bei Harnwegsinfektionen:

1. Petroselinum

 

Petroselinum ist ein sehr hilfreiches homöopathisches Mittel aus der Pflanzenwelt. Es stammt von der Petersilie und wird vor allem angewendet bei Harnwegsinfekten. Petroselinum wirkt bei brennenden, stechenden, heftig beißenden Schmerzen und Jucken in der Harnröhre. Dazu kommt ein plötzlicher (!) und starker Harndrang, der den Patienten vor Schmerzen auf und ab springen lässt.

Interessanterweise hilft Petroselinum auch bei juckenden Hämorrhoiden.

 

 

2. Cantharis

 

Das homöopathische Mittel Cantharis entstammt von der Spanischen Fliege. Zur Behandlung von Hanrwegsentzündungen – vor allem Blasen- und Harnröhrenentzündungen – ist es sehr bekannt.

Es passt meistens dann, wenn der Patient einen stark brennenden Schmerz in Blase oder Harnröhre verspürt, zu dem ein ständiger, unerträglicher Harndrang kommt. Trotz des Harndrangs lösen sich nur ein paar Tropfen Urin und der Harndrang bleibt vor, während und nach dem Harnlassen bestehen.

Cantharis und Petroselinum unterschieden sich vor allem beim Auftreten des Harndrangs:

Petroselinum: plötzlicher Harndrang, Cantharis: ständiger Harndrang. Petroselinum hat außerdem ein starkes Jucken in der Harnröhre, bei Cantharis steht der brennende, schneidende Schmerz im Vordergrund.

Antibiotika verlieren ihre Wirkung – wie können wir uns helfen?

Die Lage ist ernst. Durch alle Medien geht die Nachricht der multiresistenten Keime, immer wieder. Experten warnen schon seit Jahren davor, dass uns ein Rückfall in eine Zeit ohne Antibiotika droht. Die Ärzte (und Patienten) haben es übertrieben und Antibiotika auch dann eingesetzt, wenn sie gar nicht nötig gewesen wären. Oft war und ist nicht klar, ob eine Infektion viral oder bakteriell verursacht ist (nur gegen Bakterien wirkt ein Antibiotikum). Oder es war und ist nicht klar, welches Bakterium für eine Infektion verantwortlich ist. Statt blinden Schnellschüssen wären da Untersuchungen angesagt (oft genügen einfache Abstriche), um gezielter behandeln zu können. Oder, wenn ein Virus festgestellt wurde, statt Antibiotikum Bettruhe zu verordnen. Und eine naturheilkundliche Behandlung – die einzige, die bei einem viralen Infekt etwas ausrichten kann. Es wäre schlau gewesen, Antibiotika für den Ernstfall, als Lebensretter, aufzubewahren – Organtransplantationen, riskante Operationen oder schwerwiegende bakterielle Infektionen.

 

Was können wir als Patienten in dieser misslichen Lage tun?

Es ist schwierig, neue antibiotische Wirkstoffe zu finden. Die Pharmaindustrie hat es sich dennoch vorgenommen.

Dazu müssen wir wissen, dass diese Thematik auch eine Frage des Geldes ist. Neue Antibiotika zu entwickeln, kostet viel Geld. Gleichzeitig sollen neu erforschte Antibiotika nur selten eingesetzt werden, um ihre Wirksamkeit zu erhalten. Folglich bleibt die Pharmaindustrie auf ihren Kosten sitzen.

Hier ist die Eigenverantwortlichkeit der Patienten gefragt. Lieber einmal mehr nachhaken, ob eine Behandlung auch anders möglich ist und Einsatz zeigen, mit anderen Maßnahmen gesund zu werden. Langfristig lohnt sich das sowieso weil die Nebenwirkungen des Antibiotikums ausbleiben. Damit ist man gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber einer neuen Erkrankung.

Auch die (Nutz-)Tiere werden über Gebühr mit Antibiotika behandelt! Hier ist der Ratschlag einfach: Essen Sie so wenig wie möglich Fleisch und wenn doch unter allen Umständen aus bester biologischer Haltung. Das ist nicht nur für denjenigen, der das Fleisch isst, die beste Wahl.

 

Zu guter Letzt: Viele Erkrankungen können homöopathisch behandelt werden. Natürlich kann das nur jemand übernehmen, der es auch gelernt hat. Im Stundenplan der Medizinstudenten ist diese Behandlungsform leider (noch) nicht vorgesehen, also können es die meisten auch nicht verordnen oder anwenden. Suchen Sie sich einen Behandler, der homöopathisch ausgebildet ist. So können Sie zahlreiche chemisch-medikamentöse Behandlungen vermeiden. Sie schonen damit Ihren Körper und den Ihrer Kinder und tragen dazu bei, dass Antibiotika nicht gänzlich ihre Wirkung verlieren.

 

Artikel dazu in der "Welt": Kampf den Killerkeimen

 

Auch interessant:

 

Wer geht womit am besten zum Homöopathen?

Lässt sich die Wirkung von Homöopathie nachweisen?

Halsweh – welche "Erste-Hilfe-Maßnahmen" gibt es?

 

zurück zur Startseite   Übersicht-Wissenswertes

Sechs Tipps gegen Heißhungerattacken

Die Feiertage sind vorbei und viele von uns fühlen sich unwohl, weil sie ein paar Kilos zuviel auf den Hüften mit ins neue Jahr getragen haben.

Eine klassische Diät kann ich nicht empfehlen – sie würde nur den Jojo-Effekt fördern und die Kilos wären bald mit zusätzlichen Begleitern wieder drauf.

Eine umsichtige Ernährung mit regelmäßigen (!) Mahlzeiten, frischen Zutaten, viel Gemüse roh oder gekocht – am besten selbst zubereitet, da weiß man genau, was man isst – ist der einfachste Weg, um ein paar Kilos abzunehmen.

Dazu so viel Bewegung, wie man sie im Alltag einfach unterbringen kann (zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit statt mit Bus, Bahn oder Auto und die Treppen nehmen statt den Aufzug). Ausreichende Entspannung und mindestens zweimal die Woche Sport – das wäre ideal.

 

Was aber tun, wenn zwischendurch trotz guter Vorsätze doch der Heißhunger auf Fettes, Süßes oder fett-Salziges kommt?

 

Hier meine sechs besten Tipps, die einfach und wirkungsvoll sind. Einzeln oder in Kombination helfen sie sehr oft, dem Heißhunger ein Schnippchen zu schlagen. Probieren Sie aus, welche von den Tipps Ihnen am besten helfen:

 

1. Vor dem Gang zum Kühlschrank eine Bewegungseinheit von wenigen Minuten einlegen. Für zuhause oder im Einzelbüro: Zehn Liegestütze oder zehn Kniebeugen machen oder eine Runde auf der Stelle laufen, gerade so lange, dass man nicht ins Schwitzen gerät.

 

Im Büro: Ein paar Stockwerke rauf und runter laufen (irgendetwas muss immer aus dem Keller geholt oder in ein anderes Stockwerk gebracht werden!)

 

2. Noch besser ist es, sich kurz draußen zu bewegen. Wenn es möglich ist, gehen Sie fünf bis zehn Minuten strammen Schrittes um den Block.

 

3. Dieser Tipp eignet sich hervorragend als Ergänzung zu einem der Bewegungstipps: Trinken Sie ein großes Glas Wasser (mindestens 0,3, besser 0,5 Liter). Stilles lauwarmes oder heißes Wasser hilft am effektivsten aber auch gekühlt und mit Kohlensäure ist es okay.

 

4. Statt Wasser kann man auch eine heiße Brühe trinken. Einfach Gemüsebrühe-Pulver (bitte in Bio-Qualität) mit 0,5 Liter abgekochtem oder heißem Wasser aufgießen.

 

5. Haben Sie immer rohes Gemüse vorrätig – bei der Arbeit am besten schon in Fingerfood-Größe geschnitten. Möhren, Gurken, Paprika, ggf. Radieschen eignen sich hervorragend. Haben Sie davon eine Handvoll gegessen, ist der Appetit auf Ungesundes wahrscheinlich schon verflogen.

 

6. Dieser Tipp geht nicht überall aber wenn möglich kann er sehr wirkungsvoll sein: Legen Sie sich, bevor sie sich etwas in den Mund stecken, erstmal zehn Minuten auf den Rücken. Platt auf den Boden oder wo es sonst möglich ist. Wichtig ist es, nicht zu frieren. Eine Decke oder Jacke über den Körper legen und ggf. dicke Socken tragen. Achten Sie nur auf Ihre Atmung. Sie werden abschweifen aber kommen Sie immer wieder zum Atem zurück. Das entspannt und Sie werden kein Stressfutter mehr benötigen!

 

Dieser Text bietet nur eine kurze und oberflächliche Information. Benötigen Sie eine ausführliche Beratung zu einer gesunden Ernährung? Ob Sie abnehmen möchten oder andere Gründe haben, warum Sie Ihre Ernährung verbessern möchten, ich berate Sie gern.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 040/43208111 oder info@viktoriakruse.de

 

Auch interessant: Welche Vorteile hat es, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren?

 

zurück zur Startseite   Übersicht-Wissenswertes

Wie schaffe ich es, mich bei schwierigen Aufgaben schneller aufzuraffen?

Das kennen wir fast alle: Der komplizierte Vortrag, das Referat, die Steuerklärung oder die Renovierung – wir schieben es gern immer und immer wieder hinaus. Erstmal die einfachen Dinge erledigen wie staubsaugen, einen Kaffee trinken, ein Telefonat mit der Freundin oder der Mutter, den Müll raus bringen, Zeitung lesen.

Aber warum ist das so? Es wäre doch logisch, erstmal die komplizierten Dinge zu bearbeiten, um dann erleichtert die einfachen Aufgaben zu erledigen.

Wir sprechen hier von Prokrastination, das fortwährende Aufschieben von als notwendig erachteten Aufgaben. Lateinisch pro=für, cras=morgen.

„Manche Arbeiten muss man Dutzende Male verschieben, bevor man sie endlich vergisst“.

Wenn es nur so einfach wäre! In der Realität ist es so, dass das Gefühl von Druck, Angst und Scham bei jedem Aufschieben größer und unangenehmer wird, wodurch der Betroffene sich selbst weiter blockiert und das Angehen der Aufgabe immer schwieriger wird.

Die Forschung geht davon aus, dass die Prokrastination mit unserer Wahrnehmung von Belohnung und der von Zeit zu tun hat. Man spricht vom hyperbolic discounting - einer „übergroßen Verzinsung“.

Je näher die Belohnung liegt, desto wertvoller erscheint sie uns und wir verhalten uns irrational. Bietet man beispielsweise Menschen an, heute hundert Euro oder morgen hundertzehn Euro zu bekommen, entscheidet sich die Mehrzahl für hundert Euro heute. Ist das Angebot aber, in 30 Tagen hundert Euro zu erhalten oder in 31 Tagen hundertzehn, warten die meisten lieber einen Tag länger. Hier ist die Belohnung sowieso weit weg, da ist ein Tag mehr im Zeitgefühl nicht relevant. Wir sehen: Je kurzfristiger  die Belohnung ansteht, desto irrationaler handeln wir.

In manchen, sehr schweren Fällen dieses Aufschiebens, geht es auch mit Krankheiten wie Depression einher. Aber auch jeder gesunde Mensch unterliegt diesem Muster mehr oder weniger stark.

Was kann man dagegen tun? Wie schafft man es, sich besser aufzuraffen? Auf keinen Fall durch immer wieder neues Festlegen von Erledigungsterminen. Es kann helfen, sich kleinere Ziele zu setzen. Zum Beispiel pro Tag eine halbe Stunde am Vortrag, dem Referat, etc. zu arbeiten. Die Belohnung ist dann schnell da, nämlich schon nach einer halben Stunde. Man hat es geschafft, das Geplante zu erledigen und kann etwas einfaches abarbeiten. Das wiederum hilft, sich am nächsten Tag erneut für eine halbe Stunde hinzusetzen – die Aufgabe wirkt bewältigbar und die Belohnung ist kurzfristig in Aussicht.

 

Viel Erfolg!

Nachrichten zur Ernährung: Scharfer Senf minimiert das Krebsrisiko

Die Informationen darüber, wie ungesund Fleisch ist, gingen in diesem Herbst ja durch alle Medien. Vor allem gegrilltes und gebratenes Fleisch sowie Bratwürste sind – in entsprechenden Mengen verzehrt – hochgradig krebserregend.

Wer dennoch nicht auf Fleisch und Wurst verzichten möchte, sollte täglich eine kleine Portion von 20g scharfem Senf verzehren. Auch Gegrilltes wird am besten zusammen mit scharfem Senf gegessen. Dieser kann die gesundheitsschädigende Wirkung der Karzinogene etwas verringern, wenn er jeden Tag auf dem Speiseplan steht. Er enthält eine große Menge an Pflanzenstoffen, die dafür sorgen, dass das Erbgut nicht so stark geschädigt wird. Dieselben Pflanzenstoffe stecken auch sehr reichlich in Kohl.

Warum bin ich nach dem Essen immer so müde?

Das Gefühl kennen viele: Nach dem Mittagessen fühlt man sich träge und schlapp und kann sich kaum noch auf die Arbeit konzentrieren. Oft hält dieser Zustand mindestens eine halbe Stunde an. Der Grund dafür kann in der Zusammensetzung des Mittagessens liegen. Enthält es zuviel gesättigte Fete oder zuviel Zucker, beeinträchtigt das den Hippocampus. Dieser Bereich des Gehirns ist für das Lernen und Erinnern zuständig. Statt Pommes und Pudding sollte man in der Mittagspause also lieber zu frischem Gemüse, Kartoffeln (nicht gebraten), Reis, Fisch oder magerem Fleisch greifen.

 

Auch interessant:

 

Was dürfen wir überhaupt noch essen?

 

Wie kann man Sodbrennen naturheilkundlich – ohne Nebenwirkungen – behandeln?

Welche Vorteile hat es, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren?

Das Wetter wird immer schlechter und in der Stadt staut sich Tag für Tag der Verkehr, vor allem zur Rush-Hour morgens und abends. Die Menschen, die Sport machen möchten, gehen häufig ins Fitnessstudio. Und die anderen treiben vielleicht gar keinen Sport. Dabei könnten die meisten etwa eine halbe Stunde Fitness am Tag bereits auf dem Arbeitsweg erledigen. Und das geht sogar bei Regenwetter und im Anzug oder Kostüm (notfalls mit Regenkleidung darüber)! Nachstylen oder umziehen – und sogar oft duschen – ist auch im Büro noch möglich…

Hier die überzeugenden Vorteile, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren:

 

Sie bekommen einen knackigen Po und stramme Beine.

Sie verbrennen Kalorien.

Sie sparen Geld.

Sie bauen Stresshormone ab.

Sie beugen Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes vor.

Sie stärken Herz und Rücken.

Sie produzieren keine schädlichen Treibhausgase.

Freiverkäufliche Schlaftabletten – sind sie harmlos und bedenkenlos einzunehmen?

Man sieht sie immer häufiger direkt am Verkaufstresen der Apotheken oder in optimaler Sichthöhe hinter den Apothekenmitarbeitern: die freiverkäuflichen Schlaftabletten wie Hoggar Night, Schlafsterne oder Wick Medinait.

Die Hersteller werben mit der Harmlosigkeit und guten Verträglichkeit, zudem damit, dass die Medikamente nicht abhängig machen und es keinen Hangover-Effekt gibt (ein anhaltendes Müdigkeitsgefühl am nächsten Tag).

Wie ungefährlich sind diese Tabletten wirklich?

Der Wirkstoff Doxylamin ist ein stark beruhigendes Antihistaminikum, wurde also ursprünglich zur Behandlung von allergischen Symptomen genutzt. Er birgt zahlreiche Nebenwirkungen, die schon bei einmaliger Einnahme Schaden anrichten und bei längerer Einnahme abhängig machen können. Die Abhängigkeit entsteht vor allem durch den psychischen Effekt, sich daran zu gewöhnen, jeden Abend durch das Einnehmen einer Tablette ohne Probleme einschlafen zu können. Schlafgestörte Menschen werden sich schon sehr bald so sehr daran gewöhnt haben, dass sie es nicht mehr wagen, ohne Medikament ins Bett zu gehen.

Die Nebenwirkungen des Doxylamin (mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Doxylamin) reichen von Müdigkeit, Schläfrigkeit und Benommenheit über Schwindel, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen, Muskelschwäche und Tinnitus. Das Reaktionsvermögen ist vermindert. Alle diese Symptome können am folgenden Tag noch bestehen und tun das auch häufig – entgegen der Herstellerinformation – weit über 12 Stunden nach der Einnahme hinaus.

Besonders ältere Menschen greifen häufig zu Schlafmitteln. Da ihr Kreislauf ohnehin oft schwächer ist als bei jüngeren Menschen können bei ihnen auch die eher harmlosen Nebenwirkungen des Doxylamin wie Benommenheit und Schwindel fatale Auswirkungen haben. Die Wahrscheinlichkeit zu stürzen steigt mit der Gefahr sich Knochenbrüche zuzuziehen, die im Alter langsamer und schmerzvoller heilen als in jüngeren Jahren. Auch der Autoverkehr wird von schläfrigen, benommenen und in der Konzentration gestörten Menschen stark gefährdet. Wer unter der anhaltenden Wirkung von Schlafmitteln Auto fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer.

Weiterhin können paradoxe Symptome wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Erregung, Verwirrung und im schlimmsten Fall Halluzinationen auftreten. Sie werden nach länger andauernder Einnahme sogar noch einige Zeit nach Absetzen des Medikaments beobachtet.

 

Kennt man diese Nebenwirkungen und Gefährdungen, stellt sich schnell die Frage, warum solche Medikamente nicht verschreibungspflichtig sind. Die Ursache liegt in der Gesetzeslage unseres Landes: Einmal freiverkäuflich zugelassene Medikamente können nur sehr schwierig wieder in die Verschreibungspflicht gebracht werden. Man hat zwar neueste Erkenntnisse, die ältere außer Kraft setzten, ignoriert dieses Wissen aber in solchen Fällen – die Pharmaproduzenten profitieren davon. Ein gutes Beispiel dafür ist auch Paracetamol. Müsste diesesr hoch gefährliche Wirkstoff heute noch einmal für Zulassung und Freiverkauf überprüft werden, würde er unter die Verschreibungspflicht fallen. Mehr dazu im Stern: http://www.stern.de/gesundheit/rezeptpflicht-fuer-paracetamol-oder-eigenverantwortung--3841316.html oder im Spiegel: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/paracetamol-forscher-fordern-rezeptpflicht-a-995812.html

Sie können nicht einschlafen? Kennen Sie diese einfachen Regeln, die helfen können?

Viele Menschen kennen das Gefühl. Sie sind abends müde und erledigt. Legen sich ins Bett und kommen trotzdem nicht zur Ruhe. Die Gedanken kreisen und der Körper wälzt sich hin und her. Sie können nicht einschlafen, obwohl sie so müde sind – viele quälende Abende hintereinander.

 

Welche einfachen Regeln sollte man beachten, wenn man unter solchen Einschlafstörungen leidet?

Kommen Sie abends rechtzeitig zur Ruhe, ungefähr zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen. Hören Sie auf zu arbeiten und machen es sich gemütlich. Smartphone und Computer sollten bis zum nächsten Morgen Pause machen, beruhigender als fernsehen ist lesen.

Vermeiden Sie Alkohol und trinken lieber einen Tee, es gibt leckere Teemischungen, in denen beruhigende Kräuter wie Zitronenmelisse, Hopfen, Baldrian und Lavendel enthalten sind (nur die Tees aus der Apotheke enthalten garantiert den wirkstoffhaltigen Teil der Pflanze, das ist in Drogerie-Tees nicht unbedingt gegeben!). Das Essen sollte ebenfalls zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen erledigt sein, essen sie abends keine schwerverdauliche Nahrungsmittel.

Sport am Abend ist generell nicht schlecht, doch für Menschen mit Einschlafstörungen ist es nicht zu empfehlen. Selbst Yoga zur späten Stunde macht eher wach und fit als müde und schläfrig. Wenn Sie nur am Abend Sport treiben können, planen Sie gleich mit ein, erst frühestens zwei Stunden danach schlafen zu gehen.

Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Nehmen Sie lieber wärmere Kleidung oder eine dickere Decke mit ins Bett und halten die Luft kühl (warme Füße sind wichtig – gegebenfalls dicke Socken anziehen oder eine Wärmflasche an die Füße legen). Elektronische Geräte abends und nachts unbedingt ausschalten oder am besten ganz aus dem Schlafzimmer verbannen. Sie halten empfindsame Menschen vom Schlafen ab.

 

Wenn Sie die meisten dieser Maßnahmen ein bis zwei Wochen lang umgesetzt und noch immer Probleme haben, empfehle ich eine Bachblütenmischung zum Einschlafen (bei mir erhältlich) oder pflanzliche Präparate wie die Valeriana Urtinktur von Ceres. Haben die Schlafststörungen tiefergehende Ursachen und können nicht durch diese Selbstbehandlung behoben werden, rate ich zu einer umfassenden homöopathischen Anamnese und Behandlung.

Was hilft gegen den Winterblues?

Morgens ist es neblig und dunkel, die Luft ist feucht. Nachmittags wird es früh dunkel und kühl. Diese Jahreszeit lädt ein zum traurig werden. Was können wir tun, um uns vor dem Winterblues zu schützen?

Vor allem ist es wichtig, sich trotz der trüben Witterung an der frischen Luft zu bewegen. Spaziergänge von nur 15 bis 30 Minuten oder Joggingrunden erhellen die Stimmung sofort und bringen den Kreislauf in Schwung. Das macht gute Laune!

Wer Kinder hat, kann Kastanien und bunte Blätter sammeln – das sind die schönen Seiten des Herbstes, die man sich mit ins Haus holen kann.

Haben Sie leckere Teesorten zu Hause? Sonst schauen Sie sich mal im Supermarkt nach neuen Sorten um. Ein schöner warmer Tee zur britischen Teatime (um 17 Uhr, da ist es jetzt bei uns schon dunkel) wärmt von innen und hilft, es sich nach dem Spaziergang so richtig gemütlich zu machen. 

Außerdem sind jetzt warme Speisen besonders zu empfehlen. Essen Sie lieber eine cremige Suppe als einen kalten Salat. Auch das trägt enorm zur guten Stimmung bei.

Und am Abend: Ein warmes Bad nehmen, kuschelige Socken anziehen, Kerze anzünden und mit einer Decke auf dem Sofa faulenzen! 

Die dunkle Jahreszeit ist die Zeit der Einkehr – wer das berücksichtigt, kann sich einfacher auf den gemütlichen Teil des Jahres einlassen.

Lässt sich die Wirkung von Homöopathie nachweisen?

Ich erlebe es immer wieder in meiner Praxis: Auch Menschen, die der Homöopathie gegenüber aufgeschlossen sind und sie nutzen, fühlen sich unwohl, wenn sie wegen der angeblichen Unwissenschaftlichkeit der Methode kritisiert werden. Es gibt aber keinen Grund, sich in die Defensive drängen zu lassen.

 

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist durch qualitativ hochwertige wissenschaftliche Studien sehr gut belegt. Eine homöopathische Behandlung ist in vielen Fällen um zwanzig Prozent erfolgreicher als Placebo. Ein Ergebnis, von dem zahlreiche Pharmaunternehmen nur träumen können. Wenn sie neue Medikamente auf dem Markt bringen, genügen ihnen oft nur einzelne Prozentpünktchen, um die Zulassung zu erreichen.

Die einzige Unklarheit, die in der Homöopathie nach wie vor herrscht, ist darüber, ob und wie homöopathische Arzneien auf physiologischer Ebene wirken. Dass es dieses Phänomen, nicht zu wissen, wie ein Arzneimittel wirkt, auch in der Schulmedizin gibt, ist vielen nicht bewusst. Das beste Beispiel ist Paracetamol, das meist gebrauchte Schmerzmittel der Welt, dessen Wirkweise bis heute nicht genau erklärt werden kann.

(Hierzu ein interessanter Artikel: Schulmedizin plus Homöopathie – geht das?)

 

Heutzutage glauben wir am ehesten an die Dinge, die uns wissenschaftlich nachgewiesen wurden. In den Wissenschafts- und Medizinredaktionen der Leitmedien des Journalismus’ in Deutschland scheint es heute allerdings Prinzip zu sein, dass Studien zur Homöopathie, die positiv ausfallen, nicht berücksichtigt werden. Trotz guter Behandlungserfolge auf vielen Gebieten wird die Homöopathie von vielen belächelt, die noch nicht einmal wissen, wie ein Homöopath arbeitet.

(Mein Artikel dazu: Kann man Homöopathie-Skeptiker homöopathisch behandeln?)

 

Ich bin zwar der Meinung, dass derjenige, der sich und seine Familie mit Homöopathie behandeln lässt, wissenschaftliche Studien nicht benötigt, da die positive Erfahrung ausreicht. Aber ich möchte dennoch auf zwei interessante Artikel zum Thema aufmerksam machen, die jüngst in der Homöopathie-Zeitschrift veröffentlicht wurden und einen guten Überblick über den Stand der Wissenschaft bieten mit zahlreichen Links zu Studienergebnissen. Aufhänger der Artikel war die wissenschaftlich sehr fragwürdige Publikation der Autorin Natalie Grams, die sich von der Homöopathie abgewendet und ein Anti-Homöopathie-Buch veröffentlicht hat:

http://www.zeitschrift-homoeopathie.de/homoeopathie-eine-wirkung-ueber-einen-placebo-effekt-hinaus-wurde-in-keiner-studie-jemals-festgestellt/

 

Wer noch tiefer einsteigen will, dem sei das ausführliche Statement zur Grams-Publikation von Curt Kösters empfohlen. Er ist homöopathischer Arzt in Hamburg, Präsidiumsmitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) und ehemaliger Vorstand des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ).

http://www.zeitschrift-homoeopathie.de/wp-content/uploads/LF-CK-NG_Statement.pdf

Was dürfen wir überhaupt noch essen?

Das war eine bemerkenswerte Woche für die Ernährungsforschung! Rotes Fleisch bzw. verarbeitete Wurstwaren sind nun offiziell von der WHO als krebserregend eingestuft. Auch zum Zucker gibt es noch einmal beeindruckende Forschungsergebnisse. Er ist – im Übermaß konsumiert – noch schädlicher als bisher bekannt. Im Klartext: Er macht nicht nur dick, sondern auch dumm (und unkonzentriert, ungenau, hyperaktiv, vergesslich – das erinnert an ADHS). 

Aber was dürfen wir überhaupt noch essen?

Auf die Dosis kommt es an! Es ist wichtig, alles in Maßen zu sich zu nehmen, außer Gemüse (roh oder verarbeitet) – davon sind große Mengen immer noch gesund. Zucker sollte man so gut es geht reduzieren. Fertigprodukte nach Möglichkeit vermeiden denn da ist immer Zucker drin versteckt. Das gilt auch für fertige Mischungen von Müsli für Kinder, für Müsliriegel, Milchbrötchen, Salzstangen und ähnliches. Lieber dem Kind eine Dose mit rohem Knabbergemüse  in die Hand drücken als Verpacktes und Vermischtes aus dem Supermarkt. Und zum Trinken immer nur Wasser anbieten, wer Durst hat, trinkt auch Wasser...

Unerfüllter Kinderwunsch – kann Homöopathie helfen?

Es ist vertrackt: Einige Frauen werden ungewollt schwanger obwohl sie noch zu jung sind oder schon „genug“ Kinder haben oder weil sie sich schon in der Menopause wähnen und damit nicht mehr gerechnet hätten. Bei anderen will es einfach nicht funktionieren mit dem Schwangerwerden. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist sehr belastend für eine Frau und auch für ihren Partner. Monat um Monat wartet man auf das erlösende Ausbleiben der Regel. Und jede eintretende Menstruation ist eine wahre Katastrophe für die Frau.

Hormontherapien, IvF und andere Methoden, die von der Schulmedizin angeboten werden, sind oft quälend für den Körper und die Psyche und noch dazu sehr teuer.

 

Unter den alternativen Behandlungsmethoden ist die Homöopathie eine der erfolgreichsten beim Thema Kinderwunsch. Die Homöopathie hat im Vergleich zu anderen Therapiemethoden einen entscheidenden Vorteil: Sie bezieht sich nicht nur auf die aktuellen Symptome sondern integriert auch weit zurückliegende Erkrankungen und prägende Erlebnisse. Zusätzlich spielen vererbte Neigungen zu bestimmten Leiden eine Rolle und die von Vorfahren durchgemachten Krankheiten, die ebenfalls Einfluss großen Einfuss auf uns haben können. Die Homöopathie kann, in dem sie das ganze System Mensch erfasst, psychische und körperliche Situationen (zum Beispiel depressive Verstimmungen oder den Hormonspiegel) durchgreifend verändern.

Es gibt sogenannte bewährte Indikationen in der Homöopathie. Das sind Mittel, die bei bestimmten Erkrankungen oder Problemen schon häufig geholfen haben. Beim Kinderwunsch ist das zum Beispiel das Mittel Sepia. Ansonsten gilt, wie immer in der Homöopathie, über eine ausführliche Anamnese das Gesamtbild der Patientin zu erfragen und das am besten passende Mittel herauszufinden (lesen Sie dazu auch meinen Artikel „Was passiert bei der homöopathischen Anamnese?“). Der homöopathische Weg zur Schwangerschaft ist nicht immer ein kurzer – obwohl es vorkommt, dass Patientinnen nach der ersten Mitteleinnahme schwanger werden. Man sollte sich auch hier Zeit geben, genauso viel Zeit, wie man dem Körper ohne Behandlung oder der schulmedizinischen Therapie geben würde.

Mumpsfall eines geimpften Kindes an einer Hamburger Grundschule: Muss ich Angst um mein Kind haben? Ist Mumps gefährlich?

Die Kinderkrankheit Mumps ist nicht mehr oft zu sehen. Bedingt durch einen aktuellen Mumps-Fall in Hamburg möchte ich mich den Fakten widmen – kurz und klar erklärt: Wirksamkeit der Impfung, Krankheitssymptome und zu befürchtende Komplikationen.

 

Die Wirksamkeit der Mumpsimpfung ist bescheiden. Deshalb sind Mumpserkrankungen bei geimpften Kindern oder Erwachsenen nichts Ungewöhnliches. Die Möglichkeit einer Erkrankung ist also bei allen Menschen gegeben, die Mumps nicht durchgemacht haben. Erkrankt man daran, ist man ein Leben lang immun.

Mumps ist eine bei Kindern in aller Regel harmlose Krankheit, die von allein ausheilt; Komplikationen sind bei Kindern sehr selten.

Bei etwa 20% der infizierten Personen verläuft Mumps sogar ganz ohne Symptome (stille Feiung). 40-50% entwickeln lediglich leichte grippale Symptome.

Schwere Verläufe und Komplikationen betreffen vor allem Erwachsene oder Jugendliche ab der Pubertät. So zum Beispiel die von manchen gefürchtete Hodenentzündung (und auch dann ist sie meist nur einseitig und somit noch keine Gefahr für die Fruchtbarkeit).

Ob ein Kind Mumps hat, kann diagnostisch im Blut festgestellt werden. Eine schulmedizinsche Behandlung von Mumps gibt es nicht.

 

Wie äußert sich die Krankheit und was kann man also tun, wenn das Kind an Mumps erkrankt ist?

 

Ein mumpskrankes Kind mit klassischen Symptomen (30-40% der Infizierten) hat Fieber, Kranhkeitsgefühl, Kopfweh, ist blass und hat keinen Appetit. Es kommt zu einer Schwellung vor einem oder beiden Ohren (die Speicheldrüsen sind entzündet) und eventuell zu Erbrechen oder Durchfall wenn die Bauchspeicheldrüse mitbetroffen ist.

Das Kind braucht also Bettruhe und Pflege. Vermeiden Sie fiebersenkende Medikamente, sie können unerwünschte Komplikationen wie zum Beispiel eine Mittelohrentzündung begünstigen. Das Fieber ist ein wichtiger Mechanismus, um den Virus zu bekämpfen. Siehe dazu auch mein Artikel zum Thema Fieber.

Äußerlich können die geschwollenen Partien im Gesicht mit Quarkwickeln behandelt werden, Mundspülungen mit Salbeitee oder verdünnter Calendula-Essenz (10 Tropfen auf ein Glas Wasser) wirken entzündungshemmend.

Unangenehme Symptome können zudem begleitend homöopathisch behandelt werden.

 

Gibt es auch positive Aspekte einer durchgemachten Mumpserkrankung?

Ein Kind, das Mumps hatte – ob mit oder ohne Symptome – ist ein Leben lang immun. Das verhindert eine Erkrankung im Erwachsenenalter. Da diese wesentlich schwerer und häufiger mit Komplikationen verläuft, ist das ein großer Vorteil.

Frauen, die als Kinder Mumps hatten, erkranken seltener an Eierstockkrebs. Auch andere Krebsarten, zum Beispiel Lymphknotenkrebs, sind nach einer Mumpserkrankung seltener! Das Mumpsvirus gehört zu den Viren, die das Krebswachstum verhindern können.

 

Bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten kontaktieren Sie mich gern!

 

Literatur:

Dahlke, Rüdiger und Kaesemann, Vera (2010): Krankheit als Sprache der Kinderseele. Goldmann.

Graf, Dr. Friedrich (2011): Homöopathie und die Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen. Sprangsrade Verlag.

Hirte, Martin (2012): Impfen Pro&Contra. Knaur, München.

Robert-Koch-Institut, Ständige Impfkommission (STIKO, 10.10.2014): https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/MMR/FAQ-Liste_Mumps_Impfung.html;jsessionid=F7AC369A8AA61999051FC78E4A509133.2_cid390?nn=2375548

Machen Heilpraktiker Hausbesuche?

Kindheitserinnerungen: Ich liege fiebrig und schwach im Bett. Meine Mutter ruft unseren Homöopathen an, und er kommt mit seiner großen Ledertasche an mein Bett, untersucht mich, verabreicht mir Medizin. Er geht wieder, und ich schlafe weiter. Das Gleiche kann ich von meinem Kinderarzt berichten. Diese Erinnerungen teilen die meisten aus unserer Generation mit mir.

 

Heutzutage gibt es diese Hausbesuche von Kinderärzten nur noch sehr selten – meist nur auf dem Land. Das fiebernde, unleidliche Kind muss im Auto durch den Stadtstau kutschiert werden und dann im Wartezimmer des Kinderarztes auf die Behandlung warten.

 

Wie ist das denn mit Heilpraktikern? Je nach Behandlungsmethode kommen sie gern zu den kranken Patienten nach Hause. In meiner homöopathischen Praxis sind Hausbesuche selbstverständlich, da ich weder dem kranken Kind, noch den Eltern eine solch’ unangenehme Autofahrt zumuten möchte. Zuhause wird man nämlich am schnellsten gesund.

Rufen Sie mich gern dazu an!

Halsweh – welche „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ gibt es?

Wenn der Hals anfängt zu kratzen oder zu brennen, sollte man direkt ein paar einfache Dinge beachten. So kann manchmal eine schlimmere Entzündung verhindert werden.

Zunächst einmal: Ruhezeiten einlegen. Wenn es irgendwie möglich ist, Termine verschieben und den Tag ruhiger angehen lassen. Viel trinken, am besten 2,5 bis 3 Liter Mineralwasser oder Kräutertees. Kaffee in Maßen ist in Ordnung, der Hals mag aber lieber koffeinfreie Getränke. Alkohol am besten vermeiden.

Dreimal täglich oder häufiger sollte man bei Halsweh mit Salbeitee gurgeln. Lose Salbeiblätter gibt es in der Apotheke. Der Tee muss 5-10 Minuten ziehen, etwas abkühlen und kann dann zum Gurgeln verwendet werden.

Ist das Gurgeln zu kompliziert, kaufen Sie sich Salbeibonbons in der Apotheke. Die Salbeipflanze desinifiziert und beruhigt die Schleimhäute.

Und zu guter Letzt: Legen Sie sich einen Schal (am besten aus Seide) um. Ein warmer Hals fühlt sich wohler und wird schneller gesund.

 

Gute Besserung!

Kann man Sodbrennen naturheilkundlich – ohne Nebenwirkkungen – behandeln?

Sodbrennen ist ein weit verbreitetes Symptom, unter dem viele Menschen leiden. Einerseits durch (unbewusste) Ernährungsfehler, andererseits durch den Stress und Zeitdruck im Alltag. 

Manche Patienten haben anatomische Vorraussetzungen oder eine Veränderung im Magen- und Speiseröhrenbereich, die zu Sodbrennen führen können. Das muss natürlich ärztlich abgeklärt werden.

In der Schulmedizin wird Sodbrennen meistens mit Medikamenten behandelt, die die Säureproduktion im Magen unterdrücken. Das hilft zunächst sehr gut, ist aber auf Dauer schädlich. Die Säure, die der Magen produziert, ist dazu da, über den Mund eingedrungene Schädlinge auszumerzen, bevor sie in den weiteren Verdauungstrakt gelangen können. Hemmt man also die Säureproduktion, haben Krankheitserreger – durch das künstlich erzeugte veränderte Milieu – leichtes Spiel.

 

Wie kann man Sodbrennen also noch behandeln? Ich rate zunächst dazu, die Ernährung zu überprüfen. Nach welchen Nahrungsmitteln tritt Sodbrennen auf? Diese sollten möglichst gemieden werden, vielleicht durch ähnliche ersetzt oder zumindest nicht am Abend zu sich genommen werden.

Des Weiteren empfehle ich ein sehr einfaches und doch sehr wirksames Hausmittel: die Heilerde. In der Drogerie und Apotheke erhältlich, reichen oft schon zwei bis drei Messlöffel am Tag in etwas Wasser gerührt, um überschüssige Säure im Magen schonend aufzunehmen. Zugegeben: Die Einnahme ist etwas gewöhnungsbedürftig weil man noch einige Zeit das Gefühl von Sand zwischen den Zähnen hat. Doch berichten mir immer wieder Patienten, dass der lindernde Effekt von Heilerde diesem etwas merkwürdigen Gefühl im Mund bei weitem überwiegt. Außerdem gibt es Heilerde auch in Kapselform, die sich erst im Magen auflöst.

 

Ist Heilerde noch nicht ausreichend, kann eine Ernährungsberatung helfen. Welche Nahrungsmittel und welche Gewohnheiten Sodbrennen verstärken, ist nicht jedem bekannt.

Nicht zuletzt ist eine homöopathische Behandlung bei Sodbrennen sehr empfehlenswert.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Sodbrennen? Ich biete eine kurze kostenlose Beratung dazu an. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Wie wappne ich mich am besten für die kühle und dunkle Jahreszeit?

Jetzt nähern sie sich mit großen Schritten, die Dunkelheit und Kälte des Herbstes. Viele Menschen sehen dieser Zeit mit Unbehagen entgegen. Das Leben verändert sich nach dem Sommer enorm. Auch die Erkältungszeit ist damit angebrochen.

Wie können wir uns stärken und wappnen und dieser Zeit mit größerer Zuversicht entgegen sehen?

 

Zuerst einmal: Genießen Sie jeden Sonnenstrahl, den Sie noch bekommen können. Bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft, um Sauerstoff und Licht zu „speichern“. Auch bei regnerischem Wetter ist ein Spaziergang empfehlenswert. Danach sind meistens die Stimmung und auch das körperliche Befinden viel besser. Dann ist es noch schöner, ins warme Haus zu kommen.

 

Heizen Sie Haus oder Wohnung nur moderat. Die Schleimhäute, die jetzt besonders angreifbar sind, trocknen sonst schnell aus. Und das fördert Infekte. Lieber Wollsocken und einen Pulli mehr anziehen und viel warmen Kräutertee trinken.

 

Machen Sie es sich zuhause gemütlich! Kerzen, Tee und gutes Essen stärken den Körper und die Psyche. Wer es noch nicht kennt, kann morgens mal ein warmes Frühstück ausprobieren. Ein Haferbrei mit Haferflocken, Milch, Früchten und Honig ist leicht selbst gemacht. Außerdem gibt es ihn auch vorgefertigt zu kaufen. Warmes Essen ist sowieso empfehlenswert. Ein warmer Bauch macht glücklich!

Wie pflege ich mein Kind im Fieber richtig?

Viele Eltern möchten aus gutem Grund auf fiebersenkende Medikamente verzichten wenn ihr Kind krank ist. Dann ist es wichtig zu wissen, wie das Kind richtig gepflegt wird, damit es sich möglichst gut und sinnvoll auskurieren kann. Das stärkt das Immunsystem enorm und hilft, immer besser mit Krankheitserregern aus der Umgebung umgehen zu können.

 

Ist es geklärt, dass das Fieber des Kindes von den Eltern tolerabel ist oder wurde es bereits von Kinderarzt oder Heilpraktiker abgeklärt, ist viel liebevolle Zuwendung das A und O. Das Kind darf im Bett der Eltern schlafen.

 

Ein fieberndes Kind sollte im Haus bleiben. Sonne, Wind, Temperaturveränderung und Regen sind zu anstrengend für den fiebernden Organismus, der damit beschäftigt ist, eine Erkrankung zu überwinden.

 

Viel trinken ist wichtig. Geben Sie Wasser, Holunderblüten- oder Lindenblütentee (ab einem Jahr auch mit Honig) oder verdünnte Fruchtsäfte. Beobachten Sie, ob das Kind viel oder wenig Durst hat - ob es nach Wasser verlangt oder Sie es dazu anhalten müssen. Für eine homöopathische Behandlung sind das wichtige Hinweise.

Essen ist in der Krankheitsphase nicht nötig. Hat das Kind keinen Appetit, so handelt es instinktiv richtig. Der Körper kann sich ohne feste Nahrung besser der Überwindung der Krankheit widmen. Ist das Kind wieder gesund, wird es die Tage ohne Essen schnell wieder aufholen.

 

Fiebernde Kinder sollten möglichst im Bett liegen oder zumindest ruhig spielen. Das ist nicht immer möglich aber auch die Wilderen unter ihnen kann man über vorlesen oder CDs hören zur Ruhe bewegen. Schirmen Sie ihr Kind so gut es geht, von äußeren Einflüssen ab. Besuch oder (ja, das ist hart, ich weiß) Fernsehen, schmälern die Genesung eher, als dass sie dazu beitragen können.

Warme Wadenwickel sind möglich . Das sollte aber nur geschehen, wenn das Kind warme Beinchen hat (auf keinen Fall darf es frösteln) und die Temperatur darf nur ein halbes bis ein Grad unter der Körpertemperatur liegen. 

Durch gute Beobachtung des Kindes, können Sie auch ohne Fiebermessen herausfinden, ob das Fieber gerade ansteigt oder seinen Höhepunkt erreicht hat. Sind die Extremitäten kühler als Kopf und Rumpf, steigt das Fieber noch. Sind sie warm oder heiß, bleibt die Temperatur auf dieser Höhe. So können Sie sich und dem Kind ständiges Fiebermessen ersparen.

 

Da das Fieber nach dem Abklingen oft abends noch einmal ansteigt (17h ist der Temperaturzenit), sollte das Kind einen ganzen fieberfreien Tag und eine Nacht zuhause verbringen, bevor es wieder draußen spielen und in Kindergarten oder zur Schule gehen kann. Andernfalls ist die Rückfallgefahr höher, der Körper braucht nach dem Fieber noch etwas Zeit sich komplett zu erholen.

 

Mehr zum Thema Fieber und warum Fieber für Kinder gut ist, lesen Sie hier auf dieser Seite!

Kinder fiebern lassen — aber was ist, wenn sie Schmerzen haben?

Homöopathie bietet eine sinnvolle Alternative zu Schmerzmitteln und Fiebersenkern.

 

Aus medizinischer Sicht ist das Senken von Fieber nur sehr selten nötig. Es hat die wichtige Funktion, das Immunsystem zu stärken, in dem es seine Arbeit beschleunigt.

Wird ausreichend getrunken, über Schweiß und Urin ausgeschieden und genug geruht (ein fieberfreier Tag nach der Erkrankung in Ruhe zuhause ist notwendig um das Kind zu stabilisieren), ist bei harmlosen Viruserkrankungen nichts zu befürchten.

Hat das Kind starke Glieder-, Kopf-, Hals- oder Ohrenschmerzen, empfehle ich zunächst eine Abklärung durch Kinderarzt oder Heilpraktiker und im Anschluss eine akute homöopathische Behandlung durch eine erfahrene Homöopathin oder einen Homöopathen. So kann das Kind auf sanfte, natürliche und gesundheitsfördernde Weise durch die Krankheit begleitet werden, unangenehme Symptome können gelindert werden. Wie verblüffend gut, einfach und oft sogar schnell die Homöopathie wirken kann, würde ich Ihnen gern zeigen.

Selbstverständlich beharre ich nicht auf einen kompletten Verzicht auf pharmakologische Medizin. Wir können dankbar und glücklich sein, heute schon so viele Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu haben und die Medikamente im tatsächlichen (!) Bedarfsfall gezielt einsetzen zu können.

Viele Eltern haben Angst vor Fieberkrämpfen. Ist das berechtigt?

Kann bei hohem Fieber Eiweiß gerinnen und somit dem Organismus schaden?

Viele Eltern haben bei ihren Kindern Angst vor hohem Fieber, weil sie durch Eiweißgerinnung bleibende Schäden fürchten. Zu Recht?

 

„Mein Kind hat hohes Fieber — ich muss es senken, sonst kann Eiweiß gerinnen.“ „Das Fieber ist nun bei 40°, das Kind muss ein Fieberzäpfehen bekommen, sonst wird es gefährlich.“ Solche und ähnliche Gedanken von Eltern sind den meisten von sich selbst oder anderen bekannt.

 

Glücklicherweise ist es aber so, dass es sich dabei um ein Gerücht handelt, das sich hartnäckig in den Köpfen festgesetzt hat. Es gibt also Grund zur Entwarnung und Beruhigung! Das Eiweiß unserer Zellen kann bei Fieber nicht gerinnen. Ein evolutionär noch älterer biochemischer Mechanismus als das Fieber sorgt dafür, dass sich die Zelle selbst schützen kann. Die sogenannte Hitzeschockantwort sorgt mit ihren Hitzeschockproteinen dafür, dass jede einzelne Zelle sich schnell und koordiniert vor Temperaturveränderung schützen kann.

 

Literatur:

Pschyrembel,Klinisches Wörterbuch. 2015

Dr. med. Till Reckert, Kinder- und Jugendarzt. Fieber und Fieberangst. www.kinderaerzte-im-netz.de

Kann Fieber immer weiter ansteigen, bis es gefährlich wird?

Der Fieberkrampf eines Kindes ist für die Eltern oft ein traumatisches Geschehen. Eltern, die das einmal bei ihrem Kind erlebt haben, neigen deshalb dazu, Fieber in jedem Fall zu unterdrücken. Ist das sinnvoll?

 

Fieberkrämpfe wirken auf die betroffenen Eltern sehr bedrohlich. Zunächst krampft das Kind in der ersten (tonischen) Phase, der Körper scheint in starren Verkrampfungen gefangen zu sein. Darauf folgend in der zweiten (klonischen) Phase reagiert es mit unkontrollierten Bewegungen der Arme und Beine, die Augen werden verdreht, danach wird der Blick starr, das Kind kann schreien und stöhnen und sogar das Bewusstsein verlieren.

 

Für ein sonst gesundes Kind ist ein Fieberkrampf dennoch als harmlos und ohne Folgen zu betrachten. Sogar, wenn er wiederholt auftritt. 3-4% der Kinder vom ca. 6. Lebensmonat bis zum 5. Lebensjahr sind betroffen. 

 

Fieberkrämpfe sind Krampfanfälle des Gehirns, die meistens durch einen schnellen Anstieg der Körpertemperatur auftreten. Ein Fieberkrampf kann in seltenen Fällen (1% der betroffenen Kinder) auf ein bereits vorhandenes, aber noch nicht bekanntes Gehirnleiden, wie z.B. eine Epilepsie, hinweisen aber er führt nicht dazu!

Kinder, die im späteren Leben eine Epilepsie entwickeln, tun das nicht, weil sie einen Fieberkrampf (oder mehrere) hatten, sondern weil sie für diese Krankheit begünstigt sind (z.B. weil Epilepsie in der Familie liegt). Die Krampfanfälle im Kindesalter sind in solchen Fällen ein erstes Anzeichen dafür. 

 

Ich empfehle, einen ersten Fieberkrampf abzuklären. Vor allem, wenn es sich um ein Kind unter 12 Monaten handelt oder das Kind mit einem Antibiotikum behandelt wurde.

Ein Fieberkrampf muss nur in seltenen Fällen medikamentös behandelt werden. Es wird heutzutage von manchen Ärzten empfohlen (andere stehen dem sehr kritisch gegenüber), nach einem wiederholten Fall Diazepam zu verabreichen, wenn der Anfall länger als 5 Minuten andauert (das ist selten der Fall).

Es handelt sich dabei um ein Psychopharmakum, das hauptsächlich zur Behandlung von schweren Angstzuständen, Schlafstörungen und epileptischen Anfällen verwendet wird.

 

Oft wird von (Not-)Ärzten empfohlen, alle nachfolgenden fieberhaften Erkrankungen konsequent medikamentös zu behandeln, um einen Rückfall zu verhindern. Es ist allerdings wissenschaftlich gut belegt, dass damit ein erneuter Fieberkrampf (der ja meist plötzlich und unerwartet zu Beginn einer Erkrankung auftritt) nicht vermieden werden kann. Dass Fiebersenkung leider oft trügerisch ist, kann man in meinem Artikel zum Thema Fiebersenken lesen: Warum sollte man gut überlegen, bevor man das Fieber seines Kindes senkt?.

 

Bei folgenden Zeichen während eines Fieberkrampfes sollten Sie fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen:

 

    • Krämpfe, die nur eine Körperseite betreffen

    • Krämpfe, die sich nach wenigen Stunden oder innerhalb eines Tages wiederholen

    • wenn die klonische Phase länger als 10 Minuten andauert

    • Krämpfe, die aus hohem Fieber heraus auftreten und nicht in der Fieberanstiegsphase

    • wenn das Kind nach dem siebten Lebensjahr krampft.

    • bei möglichen Symptomen einer Hirnhautentzündung, z.B. Nackensteifigkeit

 

Literatur:

 

Dr. med. Till Reckert, Kinder- und Jugendarzt. Fieber und Fieberangst. www.kinderaerzte-im-netz.de

Fieberkrämpfe. Deutsche Gesellschaft für Epileptologie e.V., Prof. Dr. B.A. Neubauer, Zentrum für Kinderheilkunde, Gießen, April 2008

Arznei-Telegramm. Fakten und Vergleiche für die rationale Therapie. Vorbeugung und Behandlung von Fieberkrämpfen. Mai 2000

Dahlke, Kaesemann. Krankheit als Sprache der Kinderseele. 2010.

Impfreaktionen, Impfnebenwirkungen, Impfschäden. Doz. Dr. Ursula Hollenstein FÄ für Infektionen und Tropenmedizin Traveldoc, Wien.

Viele Eltern haben Angst, wenn ihr Kind Fieber bekommt. Doch Fieber ist eine immens wichtige Reaktion des Körpers auf eine Krankheit.

 

Fieber ist Temperaturregulation auf höherem Niveau. Eine vom Gehirn selbst gesteuerte Erhöhung der Körpertemperatur und Erhaltung dieser, um die Leistungsfähigkeit des Immunsystems zu verbessern. Der Körper macht dann so etwas wie Leistungssport ohne sich zu bewegen.

Eine gesunde Temperatursteuerungszentrale kann Fieber nur bis zu einer bestimmten individuellen Höhe (meistens bis max 40-41°) generieren. Diese Temperaturen sind immer ungefährlich. Höher wird das Fieber bei einem sonst gesunden Kind nicht ansteigen. Körpereigene Mechanismen sorgen mit einer Gegenregulation dafür, dass die Temperatur immer die im speziellen Krankheitsfall genau benötigte Höhe erreicht.

Fieberhöhen von über 41° kommen selten vor und können je nach Umständen kritischer sein, werden aber in der Regel folgenlos überstanden. Temperaturen über 42° kommen als Fieber faktisch nicht vor, sonst wären sie gefährlich.

Beobachtet man sein Kind genau, kann man feststellen, ob das Fieber schon seinen Zenit erreicht hat, oder noch weiter steigen wird. Sind die Extremitäten kühler als der Kopf, Nacken und Rumpf, steigt es noch an. Sind sie warm oder heiß, bleibt die Temperatur, wie sie ist oder sinkt wieder ab. Dieser Umstand kann uns helfen, Angst bei sehr hohem Fieber abzubauen, weil wir dann wissen, ob das Fieber noch weiter ansteigen wird.

Sollte ein Mensch tatsächlich eine Körpertemperatur von über 42° erreichen — was fast niemals vorkommt — kann es sich nicht um Fieber handeln, sondern um einen Hitzschlag (also von außen produzierte Hitze und zuwenig Flüssigkeitszufuhr) oder eine schwere Störung im Gehirn.

 

Wie immer gilt: Das fiebernde Kind gut im Auge behalten und nicht alleine lassen. Trinkt es gut, scheidet es aus über Haut, also Schweiß, Blase und ggf. Darm? Spricht es mit mir und ist es ansprechbar?

Bei Unsicherheiten sollte ein hohes Fieber abgeklärt werden, um zu erfahren, welche Ursache das Fieber hat. Und noch mal: Hohes Fieber selbst ist nicht gefährlich. Die dem Fieber zugrundeliegende Krankheit könnte es gegebenenfalls sein. Eine Fiebersenkung mit Ibuprofen oder Paracetamol kann die Gefahr einer Krankheit nicht mildern, da sie nur das Fieber senkt, an der Krankheit aber nichts verändert.

 

Literatur:

Dahlke, Kaesemann. Krankheit als Sprache der Kinderseele. 2010.

Pschyrembel,Klinisches Wörterbuch. 2015

Dr. med. Till Reckert, Kinder- und Jugendarzt. Fieber und Fieberangst. www.kinderaerzte-im-netz.de 

 

Beim nächsten Mal geht es um die Frage: 

 

Kann bei hohem Fieber Eiweiß gerinnen und somit dem Organismus schaden?

Kann (hohes) Fieber bei Kindern Anzeichen einer gefährlichen Krankheit sein?

31. August 2015, Viktoria Kruse:

 

Nachdem ich in meinem vorigen Artikel bereits erklärt habe, dass Fieber eine natürliche und gesunde, sogar zu begrüßende Reaktion des Körpers ist, möchte ich nun auf die vermuteten Gefahren durch Fieber eingehen.

 

Ja, hohes Fieber kann bedeuten, dass der Körper eine schwere und sogar gefährliche Krankheit durchmacht. Das Immunsystem reagiert mit Fieber auf die Krankheit, das heißt auf den Erreger, meist ein Virus oder Bakterium. Es muss aber nicht so sein, dass der Zustand bedrohlich ist, auch harmlose Infekte können hohes Fieber hervorrufen.

 

Sollte ich denn dann Fieber senken? 

Es gilt wieder: Das Fieber ist positiv für den Körper. Ich kann es senken, um das subjektive Befinden des Patienten zu verbessern, verbessere damit aber nicht die Bewältigung der Krankheit und mache sie auch nicht weniger gefährlich. Der Heilungsverlauf wird durch das Fiebermedikament eher unterbrochen und damit verlangsamt.

 

Besteht der Verdacht, ein Kind sei ernsthaft krank, sollte es zum Kinderarzt, Heilpraktiker oder in die Notaufnahme gebracht werden. Je nach Zustand sofort oder zum sowieso vereinbarten Termin. Hat man bei einem sofortigen Besuch von Kinderarzt oder Heilpraktiker noch kein Fieber gesenkt, ist das von Vorteil für die Untersuchung und Diagnosestellung.

 

Ansonsten gilt wieder, das Kind gut zu beobachten: Trinkt das Kind genug und scheidet es aus über Schweiß, Urin, ggf. auch Stuhl? Ist es ansprechbar und spricht mit mir?

 

Die Höhe es Fieber ist nicht entscheidend. Hohes Fieber bis 40, 41° ist  völlig tolerabel und nicht beunruhigend, was das Fieber an sich angeht. Der Grund für das Fieber sollte bei Unsicherheit (harmloser Virusinfekt oder etwas Schwerwiegendes) aber immer abgeklärt werden. 

 

Literatur:

 

Dr. med. Till Reckert, Kinder- und Jugendarzt. Fieber und Fieberangst. www.kinderaerzte-im-netz.de

Dahlke, Kaesemann. Krankheit als Sprache der Kinderseele. 2010

 

Beim nächsten Mal schreibe ich zu dieser Frage: Kann Fieber unbegrenzt steigen?

Warum sollte man gut überlegen, bevor man das Fieber seines Kindes senkt?

Fieberzäpfchen, Fiebersaft – bei fieberhaften Infekten von Babys und Kleinkindern werden diese Medikamente schnell von Kinderärzten verschrieben und ebenso schnell von Eltern verabreicht. Ist es sinnvoll, Angst vor Fieber zu haben? Und warum haben wir überhaupt Fieber?

 

Fieber ist eine vom Gehirn selbst gesteuerte Erhöhung der Körpertemperatur. Wenn das Immunsystem zum Beispiel durch einen eingedrungenen Virus angeregt wird, diesen zu bekämpfen, erhöht der Körper seine Temperatur. Das wiederum führt dazu, dass biochemische Prozesse beschleunigt werden (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 2014, s. Fieber und s. Van’t-Hoff-Regel). Das Fieber unterstützt und beschleunigt also die Arbeit des Immunsystems mit dem Ziel, wieder gesund zu werden.

 

Geben wir fiebersenkende Medikamente, erschweren wir dem Körper diese Arbeit. Das Immunsystem kann nur verlangsamt arbeiten und muss die Körpertemperatur danach wieder auf den Sollwert (den Fieberwert, der Körper möchte ja gesund werden!) bringen. Bemerken die Eltern, dass das Fieber wieder steigt und geben erneut Medikamente, wird die Temperatur wieder heruntergefahren und der ganze Kreislauf beginnt von vorne. Ein unnötiger Kraftakt für den sowieso erschöpften Körper, der sich eigentlich mit der Infektion beschäftigen sollte und nicht mit dem ständigen Auf- und Abfahren der Temperatur.

 

Ganz wichtig: Es gibt keinen gesundheitlichen Vorteil durch eine Fiebersenkung abgesehen vom subjektiven Befinden des Kindes. Man sollte seine Entscheidung für oder gegen die Gabe von Ibuprofen oder Paracetamol also im Zweifelsfall davon abhängig machen, ob das Kind sich den Umständen entsprechend wohl fühlt oder sehr stark leidet.

 

Beobachten Sie Ihr Kind gut! Trinkt es ausreichend, scheidet es gut aus über Schweiß, Urin, evtl. Stuhl? Redet es, ist es ansprechbar? Im Zweifel lassen Sie auf jeden Fall abklären, warum das Kind (hoch) fiebert.

 

Kinder im Fieber sind meistens ruhiger — zumindest so ruhig, wie es die Krankheit verlangt. Manche spielen zwar weiter, aber alles geschieht mit deutlich verringerten Kräften und wird durch Pausen und Weinen unterbrochen, andere wiederum liegen über Tage total danieder. Ruhe, Daniederliegen, Schlappsein – das sind normale und richtige Reaktionen des Körpers, die er zur Bearbeitung der Krankheit braucht.

 

Geben wir hingegen ein fiebersenkendes Medikament, ist das Kind oft kurze Zeit später wieder putzmunter, und die Eltern freuen sich über die vermeintliche Besserung. In Wahrheit ist das jedoch trügerisch. Das Kind fühlt sich nur gesünder, verausgabt sich womöglich und agiert über seine Kräfte – das Virus im Körper ist ja nach wie vor vorhanden und muss vom Immunsystem bekämpft werden. Das kann schnell zu einem Rückfall führen — entweder durch die Überforderung des Spielens und Tobens an sich oder durch ein zu schnelles „wieder in die KiTa Schicken“, wo das Kind wieder anfängt zu fiebern obwohl man glaubte, es sei gesund.

Kurz: Die Erkrankung dauert mit Fiebermedikation oft länger als ohne. Sie verläuft zwar scheinbar heftiger ohne Medikamente, ist aber in der Regel auf Dauer gesehen sehr wertvoll für den Aufbau des Immunsystems des kleinen menschlichen Organismus.

 

Noch einmal: Beobachtet man sein Kind gut, lässt es in Ruhe in seiner Temperatur fiebern, gibt ihm ausreichend Wasser zu trinken und die Gelegenheit, sich genügend auszuruhen und zu schlafen, so ist der Virus am schnellsten überstanden. 

Dazu ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls wesentlich geringer und das Immunsystem wurde gestärkt: Es hat aus alleiniger Kraft einen Eindringling und eine Krankheit überwunden, es hat etwas „gelernt“. Je mehr ein Immunsystem lernen kann, desto stärker wird es.

 

Literatur:

Dr. med. Till Reckert, Kinder- und Jugendarzt. Fieber und Fieberangst. www.kinderaerzte-im-netz.de

Dahlke, Kaesemann. Krankheit als Sprache der Kinderseele. 2010

Drei wichtige Fragen, die Eltern im Zusammenhang mit Fieber beschäftigen, werde ich in der nächsten Zeit beantworten:

 

Kann Fieber eine Gefährdung für den Organismus bedeuten?

Kann hohes Fieber Zeichen einer gefährlichen Erkrankung sein?

Kann Fieber immer weiter ansteigen, bis der Körper Schaden nimmt?

 

Außerdem wird es um die Fragen gehen:

 

Was ist, wenn das Kind starke Schmerzen hat? 

Was ist mit Fieberkrämpfen?

Wie pflege ich ein Kind im Fieber richtig?

 

Lesen Sie dazu demnächst mehr an dieser Stelle.

Fieber bei Babys und Kleinkindern — wie gehe ich als Eltern richtig damit um?

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Zeit der Infekte naht. Babys und Kleinkinder haben im Herbst und Winter häufiger Fieber. Ein unbehandeltes Fieber macht Eltern heutzutage oft Angst und allzuoft werden Medikamente zur Fiebersenkung wie Ibuprofen oder Paracetamol verabreicht.

Ist das sinnvoll? Schaden wir Kindern eher mit diesen starken Medikamenten als dass wir ihnen Gutes tun? Welche Ängste bewegen Eltern während des Fiebers?

In der nächsten Zeit werde ich viele dieser Fragen beantworten und aufklären, an welcher Stelle Angst sinnvoll und an welcher sie unbegründet ist.

Haben Sie auch Fragen dazu? Schreiben Sie mir gern an: info@viktoriakruse.de

ADHS ist keine Störung

Im ZDF spricht Prof.Gerald Hüther, Universität Göttingen: https://youtu.be/Id4jJSAwXOM

Wer geht womit am besten zum Homöopathen?

Viele Menschen fragen sich, ob ihre Beschwerden homöopathisch behandelt werden können. „Kann ich mit meiner Allergie zur Homöopathin?“ ,„Ich habe Knieprobleme - kann ich das homöopathisch behandeln lassen?“, „Mein Kind ist ständig erkältet - ob ich damit mal zur Homöopathin gehen sollte?“

 

Grundsätzlich gilt, dass die meisten Beschwerden homöopathisch behandelt werden können. Eine Grenze ist dort zu ziehen, wo Gewebe bereits zerstört wurde und sich nicht wieder neu entwickeln wird.

In der ganzheitlichen Medizin gehen wir davon aus, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Krankheiten psychosomatisch begründet ist. Kommen wir an den Kern, den ursprünglichen Grund unserer Symptome, können wir diese ganzheitlich, also zum Beispiel homöopathisch, behandeln. 

Oftmals können wir den Grund unserer Erkrankung nicht bewusst erfassen. Das Erkennen geschieht meistens nach und nach, ganz behutsam, während einer homöopathischen Behandlung. Manch einem Patienten fällt es wie Schuppen von den Augen, aber erst wenn er innerlich bereit ist, mit seinen „Themen“ umzugehen.

Andere Patienten wissen ganz genau, woher ihre Beschwerden rühren, können aber allein trotzdem nichts zum Positiven ändern. Da kann die Homöopathie helfen.

 

Jeder Mensch hat seine Schwachstellen, an denen die Psyche über den Körper etwas ausdrücken will. Welche Orte des Körpers das sind, spielt für die Homöopathie zunächst keine Rolle. Das ist für unsere westliche Welt ein ungewöhnliches Konzept von Krankheit und Gesundheit, das nicht allen logisch erscheint.

Entscheidend ist: Mit Homöopathie können fast alle Beschwerden therapiert werden. Um welche Beschwerden es sich genau handelt, ist dann wichtig, wenn es darum geht, dass die Homöopathin das passende Mittel herausarbeiten möchte.

Was ist der Unterschied zwischen einer Heilpraktikerin und einer Homöopathin?

Die Begriffe Heilpraktiker und Homöopath werden von vielen Menschen synonym verwendet. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Und welche Ausbildung haben beide? Mir ist in vielen Gesprächen aufgefallen, dass viele es nicht wissen.

 

Um es vorwegzunehmen: Viele naturheilkundliche Behandler sind Heilpraktiker, darunter auch Homöopathen. Die meisten Therapeuten müssen sogar staatlich geprüfte Heilpraktiker sein, um arbeiten zu dürfen.

 

Nun der Reihe nach: Ein Heilpraktiker muss sich einer staatlichen Prüfung unterziehen. Er oder sie hat eine medizinische Ausbildung absolviert, meist an einer Privatschule, dann eine schriftliche Prüfung absolviert und schließlich eine mündliche Einzelprüfung beim Amtsarzt des zuständigen Gesundheitsamtes erfolgreich bestanden.

 

Überprüft werden dabei folgende Gebiete:

Berufs- und Gesetzeskunde einschließlich rechtlicher Grenzen der Ausübung der Heilkunde

Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden des Heilpraktikers

Kenntnisse in:

    • Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie

    • Allgemeiner Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von    Volkskrankheiten, insbesondere Stoffwechselkrankheiten, der Herz-Kreislauf-Krankheiten, der degenerativen Erkrankungen sowie der übertragbaren Krankheiten.

    • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände

    • Technik der Anamneseerhebung und Methoden der unmittelbaren Krankheitsuntersuchung

    • Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation

    • Injektions- und Funktionstechniken

    • Deutung von Laborwerten.

 

Nach bestandener Prüfung wählt sich ein Heilpraktiker seine Behandlungsmethode selbst aus. Entscheidend ist — ein großer Unterschied zu vielen Ärzten — dass Heilpraktiker in der Regel den Menschen in seiner Gesamtheit behandeln und sich nicht auf einzelne Körperbereiche oder Organsysteme beschränken. Sie gehen davon aus, dass das Gesamtsystem Mensch nur in seiner Ganzheit und Komplexität geheilt werden kann.

 

Kommen wir zum Homöopathen: Er oder sie muss immer auch staatlich geprüfter Heilpraktiker sein – es sei denn er oder sie ist bereits Arzt oder Hebamme. Der Homöopath hat eine Ausbildung seiner Wahl in klassischer Homöopathie gemacht. Auch dies geschieht in der Regel an einer Privatschule. Ausbildung und Prüfung des Homöopathen sind in Deutschland derzeit noch nicht gesetzlich geregelt. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass der Therapeut nicht nur eine Ausbildung, sondern auch eine anschließende Assistenzzeit bei einem erfahrenen Homöopathen absolviert hat.

Kann man homöopathisch aus der Ferne behandeln?

Auch im Urlaub oder auf Geschäftsreisen wird man manchmal krank. Oder man wohnt nicht in unmittelbarer Nähe zu seiner Homöopathin der Wahl. Muss man dann doch zum Arzt gehen oder kann man sich auch aus der Ferne homöopathisch behandeln lassen?

 

Zunächst ist es wichtig, dass die Homöopathin und der Patient sich gut kennen. Das erste Gespräch, die sogenannte Erstanamnese der homöopathischen Behandlung, dauert zwischen 1,5 und drei Stunden. Dazu gibt es auf dieser Seite auch einen Hintergrundtext vom 29. Juni 2015. Die Erstanamnese sollte unbedingt persönlich stattfinden, um einen umfassenden Eindruck der Persönlichkeit des Patienten zu bekommen. Oftmals kann das nächste Gespräch auch telefonisch geführt werden. Die Behandlerin kennt den Patienten dann bereits so gut, dass sie die Grundlagen hat, um eine akute Erkrankung auch am Urlaubsort per Telefon aufzunehmen und ein Mittel herauszusuchen, das der Patient sich vor Ort besorgen kann oder dass er womöglich bereits in seiner Reiseapotheke findet.

Soll eine homöopathische Behandlung dauerhaft aus der Ferne durchgeführt werden, ist auch das möglich. Wie oben erwähnt, muss die Erstanamnese immer persönlich stattfinden. Danach reichen oft größere, manchmal auch sehr große Abstände, in denen ein Termin vor Ort stattfinden sollte.

Kann eine homöopathische Behandlung auch ohne Krankheitssympome, einfach als Lebensbegleitung, sinnvoll sein?

Viele Menschen fühlen sich von ihrem anstrengenden Alltag gestresst. Sie suchen nach Möglichkeiten, sich zu entspannen und zu erholen und etwas für sich selbst zu tun. 

Stellen Sie sich auch häufig die Fragen: "Wie kann ich es schaffen, Zeit für mich selbst zu finden? Wie kann ich zur Ruhe zu kommen?"

 

Die Homöopathie ist eine gute Methode zu sich selbst zu finden.

Sie arbeitet und wirkt auf einer anderen Ebene als wir es aus den rein wissenschaftlich begründeten Therapieformen gewohnt sind. Mit dem für jeden Menschen individuell passenden Mittel werden Reize gesetzt, die wiederum persönlich Themen anstoßen. Letztere können körperlicher oder psychischer Natur sein. Der Körper und die Psyche begeben sich dann an eine Regulationsarbeit, die einen für den Patienten angenehmen Zustand wieder herstellen möchte.

Hieraus entsteht mehr Klarheit. Wer bin ich? Was möchte ich in meinem Leben? Was ist mir wirklich wichtig? Wie kann ich es lernen, besser mit Stress umzugehen? Wie komme ich zur Ruhe?

Menschen, die sich zunächst einmal als gesund bezeichnen oder keine Symptome haben, die so schwerwiegend wären, dass sie sich damit in Behandlung begeben würden, bearbeiten unter der homöopathischen Behandlung bewusst oder unbewusst Themen, die ihnen helfen, sich persönlich weiterzuentwickeln.
Bei der Gelegenheit kommt es quasi „nebenher“ zu mehr Wohlbefinden und einem bewussteren Leben. Und noch dazu verschwinden oft Symptome, die man zwar als nicht behandlungsbedürftig aber doch störend empfunden hat.

Hautkrebsvorsorge: "Hoher Lichtschutzfaktor verhindert die Vitamin D-Synthese"

 

Sonnencreme schützt vor schädlicher UV-Strahlung und vor Alterung der Haut. Doch sie hat auch negative Effekte. Der Dermatologe Jörg Reichrath erklärt, wie man die richtige Balance zwischen Hautkrebsprävention und Sonnenexposition findet.

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hoher-lichtschutzfaktor-verhindert-die-vitamin-d-synthese-a-900977.html

Schulmedizin plus Homöopathie – geht das?

Macht eine parallele schulmedizinische Therapie die homöopathische Behandlung kaputt? Der folgende Beitrag beantwortet die Frage "Schulmedizin plus Homöopathie — geht das?" mit einem klaren „Ja“, indem er drei verschiedene Szenarien durchspielt.

 

Ob die ein oder andere schulmedizinische Behandlung durch Homöopathie sinnvoll ergänzt oder gar ersetzt werden kann, diese Frage löst immer wieder kontroverse Diskussionen aus. Mehrere Szenarien müssen bei der Beurteilung unterschieden werden.

 

Szenario 1: Ein Mensch ist bereits in homöopathischer Behandlung und bekommt aufgrund einer akuten Erkrankung oder einer krassen Verschlimmerung seiner Symptomatik vom Arzt ein schulmedizinisches Medikament verschrieben.

 

Szenario 2: Ein Patient ist in schulmedizinischer Behandlung und überlegt, ob er diese homöopathisch oder anders naturheilkundlich ergänzen oder ersetzen sollte.

 

Szenario 3: Ein Mensch mit einer chronischen Erkrankung wird bereits seit Jahren pharmakologisch behandelt, bekommt also seit langer Zeit schulmedizinische Medikamente, die seine Krankheit (z.B. Rheuma, Asthma, Neurodermitis, chronische Gastritis, etc.) „in Schach“ halten.

 

Szenario 1

Ein Mensch ist bereits in homöopathischer Behandlung und bekommt aufgrund einer akuten Erkrankung oder einer krassen Verschlimmerung seiner Symptomatik vom Arzt ein schulmedizinisches Medikament verschrieben:

Es ist in vielen Fällen möglich, die Behandlung trotz der Verschreibung des Arztes homöopathisch weiterzuführen. Allerdings gibt es Krankheiten, die ein Heilpraktiker per Gesetz nicht behandeln darf. In diesem Falle könnte ich als Homöopathin die Symptome, die den Patienten belasten, begleitend therapieren. Ein rein schulmedizinisch ausgebildeter Arzt hat oft keine andere Möglichkeit als die, etwas zu verschreiben, was in seinem Arzneimittelkatalog angegeben und gegenüber den Kassen abrechnungsfähig ist. Als mündiger Patient oder Elternteil eines Patienten wählt man gegebenenfalls zunächst aber eine schonendere und damit meist naturheilkundliche Behandlung – zum Beispiel die Homöopathie. Wenn dann doch „die Schulmedizin“ übernimmt, weil ein Arztbesuch unvermeidbar war, zum Beispiel um eine schlimme Erkrankung auszuschließen oder weil eine andere neue Erkrankung aufgetreten ist, dann kann die/der HomöopathIn durchaus eine Fortsetzung seiner Therapie oder eine fallbezogene homöopathische Begleitung der schulmedizinischen Therapie verordnen. Allerdings muss auch eingeräumt werden: Viele schulmedizinischen Arzneien haben so starke Wirkungen auf das Gesamtsystem des menschlichen Körpers, dass sie die Erfolgsaussichten einer homöopathischen Therapie schmälern.

 

Szenario 2

Ein Patient ist in schulmedizinischer Behandlung und überlegt, ob er diese homöopathisch oder anders naturheilkundlich ergänzen oder ersetzen sollte:

Bevor auf diese Frage eingegangen wird, möchte ich einige grundsätzliche Gedanken und Beobachtungen loswerden: Die Vergabe von Antibiotika bei in der Regel ungefährlichen Viruserkrankungen (wie zum Beispiel einer „normalen“ Erkältung bei der jeder Mensch seine eigenen Schwachstellen hat – beim einen ist es der Hals, beim anderen die Ohren und beim Dritten die Bronchien, etc…) gehört leider nach wie vor zum Standard schulmedizinischer Behandlung. Unabhängig von Konstitution und Vorgeschichte eines Patienten, ganz einfach, um alle Eventualitäten auszuschließen und um auch rechtlich „auf der sicheren Seite“ zu sein, verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Die schädlichen Nebenwirkungen der Antibiotikagabe (z.B. starke Belastung der Darmflora und damit enorme Schwächung des Immunsystems sowie Bildung von Resistenzen gegen Antibiotika) treten bei dieser Bewertung leider häufig in den Hintergrund. Bekanntermaßen werden Antibiotika zu häufig unnötig verordnet. Bei Mittelohrentzündung ist es in den meisten Fällen bewiesenermaßen der völlig ungeeignete Weg. Viele unkomplizierte Viruserkrankungen lassen sich erfolgreich kurieren, wenn der Patient nötigenfalls mehrmals täglich genau vom Arzt oder Heilpraktiker beobachtet wird, konsequente Bettruhe einhält, einfache Regeln wie viel trinken einhält, einige „Hausmittel“ anwendet und liebevolle Zuwendung und Pflege seiner Nächsten erfährt. Die Krankheit dauert so vielleicht länger, wird aber dafür komplett ausgeheilt, aus der eigenen Kraft des Individuums heraus. Wenn das Immunsystem eine Erkrankung aus eigener Kraft kurieren „darf“, wird es dadurch gestärkt und somit weniger anfällig. Da ich als Heilpraktikerin und Homöopathin andere Behandlungsmöglichkeiten habe als ein rein schulmedizinischer Arzt, werde ich diese selbstverständlich nutzen, sofern sie mir medizinisch angemessen und sinnvoll erscheinen. Es versteht sich von selbst, dass ich dabei immer im Sinne der mir als Heilpraktiker obliegenden Sorgfaltspflicht zu agieren habe. Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang: Naturheilkunde nicht um jeden Preis! Wir haben der medizinischen Wissenschaft viel zu verdanken und sind froh, diese im Falle der Notwendigkeit anwenden zu können.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren: Hat der Patient nun aber, aus welchen Gründen auch immer, ein allopathisches Medikament eingenommen kann der Behandler parallel oder nachträglich homöopathisch therapieren, ohne dass die schulmedizinische Behandlung abgebrochen wird.  Im Falle einer Antibiotikatherapie wird diese wie verordnet zu Ende geführt und erst im Nachgang homöopathisch behandelt. Verbleibende Symptome und durch das Medikament ausgelöste Nebenwirkungen können so behandelt werden. Die Erfolgsquote ist nach meiner Erfahrung sehr hoch. Die Wirksamkeit einer homöopathischen Behandlung während der Antibiotikatherapie ist fraglich, weshalb sie währenddessen ausgesetzt wird.

Letztlich sind einige der modernen „Volkskrankheiten“ durch übermäßige Einnahme von Arzneimitteln oder gar Arzneimittelmissbrauch erst entstanden und bedürfen einer naturheilkundlichen Therapie, um nicht noch Schlimmeres anzurichten.

 

Szenario 3

Ein Mensch mit einer chronischen Erkrankung wird bereits seit Jahren pharmakologisch behandelt, bekommt also seit langer Zeit schulmedizinische Medikamente, die seine Krankheit (z.B. Rheuma, Asthma, Diabetes, etc.) „in Schach“ halten:

Im Falle einer bereits länger bestehenden schulmedizinschen Behandlung einer chronischen Erkrankung wäre ich äußerst skeptisch, wenn eine Absetzung der Medikation diskutiert wird.

Ich therapiere den Patienten in solchen Fällen zusätzlich homöopathisch und lasse ihn seine Medikamente – wie ärztlich verordnet – weiternehmen.

Verbessern sich die Symptome im Laufe der Behandlung deutlich, so ist es auch für den behandelnden Arzt einleuchtend und selbstverständlich, dass die Medikation reduziert werden kann. Hier sollte ein intensiver Austausch zwischen den Behandlern stattfinden. In vielen Fällen kann während einer solchen Therapie die Einnahme der Medikamente deutlich vermindert oder sogar abgesetzt werden. Immer in Absprache mit dem zuständigen Arzt und zum Besten des Patienten.

 

Fazit: Schulmedizin und Naturheilkunde schließen sich nicht gegenseitig aus. Wünschenswert wäre ein sinnvolles Abwägen der besten Therapieform von beiden Seiten, eine vernünftige Wahl und eine zugewandte Zusammenarbeit mit dem kranken Menschen im Mittelpunkt.

Kann man Homöopathie-Skeptiker homöopathisch behandeln?

Viele Menschen können sich die Wirkmechanismen der Homöopathie nicht erklären. Die Prinzipien der Homöopathie scheinen ihrer rationalen Vernunft zu widersprechen. Allgemein anerkannte Medien und Verfechter der Schulmedizin kritisieren die Methode und verstärken so die Zweifel. Dennoch haben viele solche Menschen keine guten Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht. Sie sind mit ihrem Latein am Ende und wissen nicht, wohin sie sich wenden sollen mit ihren Beschwerden. Kann eine homöopathische Behandlung trotzdem helfen?

 

Der Erfolg einer homöopathischen Behandlung hängt nicht davon ab, ob der Patient daran „glaubt“ oder nicht. Entscheidend ist, dass das richtige Mittel gewählt wird. Dasjenige, das bestmöglich zur Gesamtheit der Symptome des Patienten passt. Der Erfolg der Behandlung steht und fällt also mit der Fähigkeit des Therapeuten, dieses Mittel zu finden. Und mit der Bereitschaft des Patienten, seinen Part beim Auffinden dieses Mittels zu übernehmen.

 

Ein Beispiel: Die Homöopathie kuriert Gleiches mit Gleichem. Die eingenommene Ausgangssubstanz einer homöopathische Arznei – nehmen wir Arsenicum album (Arsen bzw. Weißarsenik) – zeigt immer jene Symptome, die die verdünnte und potenzierte Form, also das homöopathische Mittel, kurieren kann. Im Fall von Arsen beispielsweise: Übelkeit und heftiges anhaltendes Erbrechen mit großem Durst auf kalte Getränke (Arsen hat zahlreiche weitere Symptome, diese sind nur ein Ausschnitt des Mittelbildes). Das heißt allerdings noch lange nicht, dass für einen Patienten, der diese Symptome aufweist, Arsenicum album in jedem Fall das richtige Mittel ist. Um das passende Mittel herauszuarbeiten, ist hingegen eine professionelle, gründliche (allumfassende) Anamnese durch einen ausgebildeten Homöopathen nötig. Diese erfolgt primär während einer ausführlichen Befragung durch den Behandler. 

 

Auch qualifizierte, erfahrene Therapeuten finden nicht immer nach der ersten Anamnese das richtige Mittel heraus. Das kann verschiedene Gründe haben: Der Patient hat nicht alle entscheidenden Informationen geliefert, was aus falsch verstandener Zurückhaltung oder Scham geschehen kann. Oder der Behandler hat nicht ausreichend oder gründlich genug befragt. Des Weiteren kann es auch sein, dass entscheidende Symptome, die zur Wahl des kurierenden Mittels führen, sich erst im Laufe der Behandlung – möglicherweise auch durch „Vor-Mittel“ herauskristallisieren.

 

Ob Homöopathie-Skeptiker oder -Anhänger – wichtig ist also in jedem Fall eine sehr gute und offene Mitarbeit durch den Patienten im Anamnese-Gespräch. Die Fragen des Behandlers müssen exakt und vollständig beantwortet werden. 

 

Entscheidend für einen Skeptiker, der es trotz seiner Skepsis mit einer homöopathischen Behandlung versuchen möchte, ist es auch, eine womöglich längere Behandlungsdauer einzuplanen. Eine homöopathische Behandlung kann zwar manchmal verblüffend schnell wirken. Oftmals jedoch wirkt sie nicht so schnell wie beispielsweise eine schulmedizinische Therapie (dafür aber langfristig anhaltend!). In der herkömmlichen Medizin werden Symptome oder Erreger häufig unterdrückt. So unterdrücken Schmerzmittel wie Paracetamol die Schmerzreaktion des Körpers, und ein Antibiotikum hemmt das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien. Eine homöopathische Behandlung hingegen soll nicht unterdrücken, sondern ausheilen. Deshalb benötigt sie naturgemäß oft länger – häufig genauso lange, wie eine Krankheit bereits bestand.

 

Bei akuten Erkrankungen sollte ein homöopathisches Mittel recht schnell wirken. Je nach Heftigkeit der Krankheit also innerhalb von Viertelstunden bis Stunden oder weniger als zwei Tagen. Dauert es länger, ist das Mittel nicht richtig gewählt. Hier ist selbstverständlich die Betreuung durch einen ausgebildeten Homöopathen gefragt. Eine chronische Erkrankung braucht aber wiederum entsprechend längere Zeit, um durch eine homöopathische Behandlung geheilt zu werden. Ausnahmen bestätigen die Regel: Manchmal darf man überrascht sein, wie schnell und gut eine Heilung vonstatten geht.

 

Die Essenz: Skeptiker oder nicht – ein guter Therapeut in Zusammenarbeit mit einem aussagefreudigen Patienten und der notwendigen Portion Geduld sind die richtige Mischung für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung.

Viele Mütter haben Arnica dabei – ist das in Ordnung?

Die Gabe von Arnica durch Menschen, die homöopathisch nicht ausgebildet sind, ist manchmal fragwürdig. Für die Behandlung mancher Verletzungen ist sie ungeeignet. Einerseits sollten Eltern bei banalen kleinen Verletzungen ohnehin nicht immer sofort zu „Mitteln“ oder Medizin greifen – daraus können fatale Routinen entstehen. Andererseits sollte das Kind nach einem Sturz oder einen Zusammenprall sehr genau beobachtet werden und nötigenfalls frühzeitig einen Arzt hinzugezogen werden - Arnica ist kein Allheilmittel.

 

Das homöopathische Mittel Arnica montana ist ein gutes „Erste Hilfe“-Mittel im Akutfall. Wichtig ist, zu wissen, wann es angewendet werden soll und wann andere Mittel angezeigt sind.

Zunächst einmal: Nicht sofort und immer Arnica geben! Homöopathische Mittel sind keine „Trostglobuli“, um den ersten Schreck zu kurieren.

 

Arnica wird angewendet bei Stauchungen, Prellungen und Zerrungen, sogenannten stumpfen Verletzungen. Außerdem ist es indiziert bei starken Blutungen zum Beispiel aus einer Platzwunde. Die Blutung kann durch eine gezielte Gabe von Arnika C30 oder C200 (diese Potenz haben allerdings die wenigsten im Hausgebrauch, und sie soll auch nur nach Verordnung durch einen Homöopathen angewandt werden) deutlich schneller zum Stoppen gebracht werden.

 

Die Heftigkeit von Blutergüssen und „Beulen“ kann durch die Gabe von Arnica in vielen Fällen deutlich verringert werden. Die Gefahr von gefährlichen Folgen (zum Beispiel bei Stürzen auf den Kopf) wird oft gemildert. Dennoch ist eine sorgfältige Beobachtung der Situation und des Kindes dringend erforderlich, um, wenn nötig, rechtzeitig einen Arzt zurate zu ziehen. Homöopathische Mittel können – ohne professionelle Beurteilung – keinen Notarzt ersetzen!

 

Ist ein Kind harmlos gestürzt und weint, die Mutter kann aber abschätzen, dass es sich nicht um etwas Schwerwiegendes handelt, plädiere ich dafür, das Kind ohne jegliche Gabe von „Mitteln“ zu beruhigen. Selbst ruhig bleiben und damit vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Panik der Mutter überträgt sich sofort auf das Kind. Über Körperkontakt und ruhige Sprache, gegebenenfalls auch Ablenkung beruhigen.

 

Sitzt der Schreck „in den Knochen“, empfehle ich die Notfall-Tropfen aus der Bachblüten-Reihe, die es mittlerweile auch ohne Alkohol gibt – sie schmecken süß.

 

Generell ist es wichtig, Kindern nicht anzugewöhnen, bei jedem kleinen Spielunfall gleich Medizin einzunehmen. Der menschliche Körper ist stark und kann vieles von alleine heilen. Erzieht man Kinder in diesem Sinne, werden sie auch als Erwachsene nicht unnötig Medikamente zu sich nehmen.

 

Es gibt eine Reihe weiterer „Erste-Hilfe-Mittel“, die ich an anderer Stelle besprechen werde. Außerdem empfehle ich dazu meinen Vortrag zur homöopathischen Notfall- und Reiseapotheke, den ich auf Anfrage gern in Kindergärten, Schulen oder anderen geeigneten Örtlichkeiten anbiete.

Anfragen bitte an: info@viktoriakruse.de

Was unterscheidet das homöopathische vom psycho-therapeutischen Gespräch?

Viele Patienten erleben die Gespräche mit ihrem Homöopathen als wohltuende Therapiegespräche. Die genaue Befragung, die intensive Bereitschaft zum Zuhören – all das wird nicht selten bereits als klärend und heilend empfunden. Wie bei der Psychotherapie kommen nicht selten wichtigen „Themen“ zum Vorschein, die nicht offensichtlich waren, deren Bewusstwerdung dem Patienten aber hilft und die erst durch die homöopathische Behandlung auf die Tagesordnung gesetzt werden. Dennoch verfolgt ein Homöopath andere Ziele als ein Psychotherapeut, seine Befragung ist zuallererst Methode, um das für den Patienten richtige Mittel zu finden. Der positive Nebeneffekt wird aber gern in Kauf genommen und kann unterstützende Wirkung entfalten.

 

Das homöopathische Gespräch ist in erster Linie eine äußerst umfangreiche Befragung des Patienten – für Menschen, die noch keine Erfahrung mit Homöopathie gemacht haben, sehr ungewöhnlich und zuweilen befremdlich. Der homöopathische Behandler fragt nach den Symptomen in sehr ausführlicher Form, z.B. nach dem Charakter eines Schmerzes (brennend, stechend, wund…) und den sogenannten Modalitäten (wodurch bessert sich der Schmerz, wodurch wird er stärker?). Die genaue und ehrliche Beantwortung dieser Fragen ist sehr wichtig, um das exakt passende Mittel herausfinden zu können.

 

Der Homöopath notiert alle Antworten und Aussagen des Patienten völlig urteilsfrei. Es geht nicht darum, wie jemand von außen sie bewerten könnte, sondern um die reinen Wahrnehmungen und Empfindungen des Patienten. In gewisser Weise hört der Homöopath vor allem zu und stellt aus homöopathischer Sicht sinnvolle Nachfragen. Gerade seine Neutralität und die Bereitschaft, dem Patienten ein Forum zu geben, ähnelt der Herangehensweise so mancher psychotherapeutischen Methode.

 

Ein psychotherapeutisches Gespräch hat seinen Ursprung in der Regel jedoch in einem ganz konkreten psychischen Problem. Der Psychotherapeut sucht nach Ursachen und Lösungen für dieses Problem oder geleitet den Patienten (bei bestimmten Therapieverfahren) dahin, dass er sich seine Lösung selbst erarbeiten kann.

 

Eine Beratung zu psychischen Problemen des Patienten gehört im ursprünglichen Sinne nicht zur klassisch homöopathischen Behandlung. Ich bin Heilpraktikerin und Homöopathin. Trotz der beschriebenen Unterschiede ist für mich die Auseinandersetzung und Beratung zu psychologischen Problemen dennoch ein wichtiger Grundpfeiler einer guten heilpraktischen Behandlung – weshalb ich die Gesprächstherapie zusätzlich zur Homöopathie zu meinem Repertoire zähle.

Wo bekomme ich homöopathische Mittel, die mir verordnet wurden?

Nicht jeder hat eine homöopathische Apotheke in erreichbarer Nähe. Was tun? 

 

In der Regel bekommt man als Patient die homöopathischen Mittel von seinem Therapeuten. Die meisten, so auch ich, haben eine immense Auswahl an Mitteln in ihrer Praxis. Das können entweder Einzelgaben sein – hier werden dem Patienten oft wenige Kügelchen in einem Papiertütchen verpackt ausgehändigt. Oder ein Fläschchen mit Tropfen, das der Behandler für den Patienten hergestellt oder in einer Apotheke bestellt hat.

 

Bei sehr seltenen Mitteln schreiben meine Kollegen/innen und ich Rezepte, mit denen die Mittel in speziellen Apotheken bestellt (und auch zugesandt) werden können.

 

Es gibt vor allem in Großstädten Apotheken, die sich auf Homöopathie spezialisiert haben. Und sogar solche, die alle Mittel selbst herstellen. Diese Mittel sind zwar etwas teurer, aber eben handgemacht. Es ist nicht nötig, unbedingt diese Mittel zu nehmen, ich beziehe aber viele für meine Praxis von solchen Quellen, weil ich mir dieser besonderen Qualität sicher sein kann. Außerdem gibt es sehr ausgefallene Mittel nicht beim Großhändler, sondern nur beim „Spezialisten“.

 

Sinnvoll ist es auch dann, diese Spezialapotheken aufzusuchen, wenn man nur eine Einzelgabe oder ein Röhrchen des Mittels benötigt und nicht gleich ein ganzes Fläschchen. Das ist günstiger und praktischer.

 

Bei Fragen zum Bezug von Mitteln helfe ich gern. Am besten per Email unter info@viktoriakruse.de oder unter Tel. 040/43208111. www.viktoriakruse.de

Auf welche Weise können homöopathische Mittel eingenommen werden?

Globuli, Tropfen, Lösungen, Tabletten – was sollte bei der Einnahme homöopathischer Arzneimittel beachtet werden und wann ist was sinnvoll?

 

Weit verbreitet ist die Einnahme von Globuli, kleinen weißen Kügelchen, meist auf der Grundlage von Saccharose, die mit dem homöopathischen Mittel benetzt wurden. Die Einmalgabe von 2 bis 5 Kügelchen ist die gängigste und bekannteste Form der Einnahme.

 

In akuten Krankheitsfällen werden häufig verklepperte Globuli verordnet: In Wasser aufgelöste und mit einem Holz- oder Plastiklöffel verrührte Kügelchen. Bitte keine Löffel aus Metall benutzen! Das angereicherte Wasser wird dann teelöffelweise im individuell verordneten Zeitabstand eingenommen.

 

Außerdem gibt es die Arzneimittel in Tropfenform. Sowohl die C-, als auch die LM-Potenzen werden so verordnet. Die Menge und Häufigkeit der Tropfung hängt von der Krankheitsform, und -heftigkeit und der individuellen Verfassung des Patienten ab.

 

Auch Tabletten auf Milchzuckerbasis sind im Handel erhältlich. Diese gibt es vor allem in D-Potenzen. Bekannt sind hier die sogenannten „Schüßlersalze“, die eine eigene Form der Homöopathie darstellen, die von der klassischen Form abweicht.

Homöopathische Mittel auf Reisen – was ist zu beachten?

Müssen Globuli und andere Mittel unterwegs besonders geschützt werden?

Für Wanderungen, Auto- oder Schiffsreisen und Fahrradtouren gibt es aufklappbare Mappen für Röhrchen in unterschiedlichen Größen (in der Apotheke erhältlich). Ähnlich einer Federmappe für Stifte sind die Glasröhrchen dort in Gummilaschen sicher untergebracht und vor Bruch geschützt.

 

Bei Flugreisen machte man sich früher (und manche tun es heute noch) mehr Sorgen: Überstehen die homöopathischen Mittel die Röntgenstrahlung an der Sicherheitskontrolle und die extremen Luftdruck- und Strahlungsbedingungen an Bord des Flugzeugs?

 

Viele behelfen sich mit Alufolie, die um die Mappe der Mittel gewickelt wird. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, die Mittel überstehen es auch ohne Alu! Sie verlieren ihre Wirkung dadurch nicht, die Mühe ist nicht nötig.

Bedenkt man, welchen Bedingungen homöopathische Mittel im Alltag ausgesetzt sind, wundert das nicht. So gibt es unzählige WLAN-Verbindungen, die strahlen, und noch mehr Handys und tragbare Festnetztelefone. Oft liegen die Mittelröhrchen direkt neben den Mobiltelefonen oder werden in der Handtasche direkt nebeneinander transportiert. Die Wirkung ist glücklicherweise ungetrübt!

 

Was passiert bei der homöopathischen Anamnese?

Das Anamnese-Gespräch bildet das Zentrum der homöopathischen Therapie. Es ist oft extrem ausführlich und berührt zahlreiche Themenfelder, die vordergründig nichts mit den aktuellen Beschwerden zu tun haben. Wer noch nie bei einem Homöopathen war, wird überrascht sein, was alles zur Sprache kommen kann. Warum ist das so?

 

Wir müssen hier unterscheiden zwischen einer akuten und einer chronischen Behandlung.

Eine Akutbehandlung kommt zum Tragen, wenn es sich um eine – wie der Name schon sagt –  akute Erkrankung handelt, die kurzfristig aufgetreten und oft heftig ist, z.B. Fieber, Husten, Kopfschmerz, Blasenentzündung, Symptome nach einem Unfall, Magen-Darm-Infekte etc.

Hier werden während der Anamnese vor allem die Symptome abgefragt und aufgenommen, die den akut veränderten Zustand betreffen.

 

Eine chronische Behandlung beginnt meistens dann, wenn Patienten sich wegen bereits lange andauernder (chronischer) Beschwerden zum Homöopathen begeben. Das können beispielsweise sein: häufig wiederkehrende Infekte („Mein Kind ist ständig krank“), Neurodermitis, Heuschnupfen, Migräne, chronische Rückenschmerzen, bestimmte Verhaltensmuster bei Kindern, die das Kind und die Eltern belasten, Menstruationsbeschwerden, Kreislaufprobleme etc. In solchen Fällen ist die Befragung des Behandlers während der Anamnese deutlich breiter angelegt. 

 

Es ist wichtig, dass der Behandler den Patienten in all seinen Persönlichkeits-merkmalen, seinen Eigenheiten und Besonderheiten kennenlernt. So können zur Befragung zum Beispiel auch Fragen nach den Essensvorlieben, der Stärke des Durstes, der Art eines Schmerzes und nach seiner Gefühlswelt gehören. Während der Befragung ergeben sich oft neue Themenfelder (auch psychische Komponenten), die scheinbar gar nichts mit den körperlichen Symptomen zu tun haben. Bei näherem Hinsehen ergibt sich manchmal jedoch ein Zusammenhang. Dieser führt den Homöopathen zur richtigen Mittelwahl. Nur wenn der Behandler einen möglichst umfassenden Eindruck vom Patienten gewinnt, kommt die Gesamtheit des Patienten zutage. Auf dieser Basis kann dann häufig erst das richtige Mittel gefunden werden. Wenngleich dies nur ein Nebeneffekt der homöopathischen Behandlung ist, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Patienten häufig davon berichten, dass die ausführliche Befragung und die Gespräche und Gedanken, die sich daraus ergeben, auf sie zusätzliche wohltuende Wirkung gehabt hätten. 

 

Eine Behandlung von akuten Erkrankungen kann am besten erfolgen, wenn der Behandler den Patienten bereits gut kennt, also im Vorfeld eine ausführliche Erstanamnese durchgeführt hat. Das Wissen, das er daraus zieht, bildet die Grundlage für jede akute Behandlung, die sich auf dieser Bühne – der umfassenden Persönlichkeit des Patienten – abspielt.

 

Aus diesem Grunde kann ich auch nur Patienten akut behandeln, die ich bereits ausführlich kennengelernt habe. Homöopathische Behandlungen „zwischen Tür und Angel“ – nach dem Motto “Mein Kind hat Husten, welche Globuli kann ich ihm geben?“ oder „Ich habe eine Warze, kannst Du mir dafür etwas geben?“ – sind unprofessionell und sollten nicht durchgeführt werden!

Vielleicht hat man Glück und trifft zufällig das richtige Mittel. Wenn nicht, wird der Misserfolg unglücklicherweise auf die Methode der Homöopathie zurückgeführt und nicht, was treffend wäre, auf die falsche Anwendung.

 

Bleiben wir beim Beispiel der Warze, um das Thema noch einmal genauer zu erklären: Eine Warze ist nicht gleich einer Warze. Nicht jeder bekommt Warzen, und nicht jede Person bekommt Warzen zu einem zufälligen Zeitpunkt. Es hat etwas mit der jeweiligen Situation eines Individuums zu tun, das in einer bestimmten Situation unter bestimmten Lebensumständen eine Warze bekommt. Das hat bei jedem Betroffenen andere Gründe, und jeder bringt eine eigene Persönlichkeit und seine Eigenheiten mit. Darauf kommt es an! Zwei Menschen mit Warzen bekommen höchstwahrscheinlich verschiedene Mittel! Selbst wenn es Geschwister sind, die beide zur gleichen Zeit eine Warze an der rechten Hand entwickeln. Sie werden beide ein Mittel bekommen, das ihre komplette Individualität einbezieht und dazu auch das Symptom „Warze an der rechten Hand“ beinhaltet.

 

Also, eine ganz klare Warnung von mir: Nicht mit Homöopathie herumspielen und hinterher behaupten, Homöopathie würde nicht wirken! Richtig behandeln ist entscheidend – und das können nur die dafür ausgebildeten Menschen.

 

Lassen Sie sich überraschen!

Kontakt

Naturheilpraxis Viktoria Kruse

Heilpraktikerin

Borsteler Chaussee 102

22453 Hamburg

Anruf: 0159 05086598

Email: info@viktoriakruse.de

oder nutzen Sie das

Kontaktformular.

 


Anrufen

E-Mail

Anfahrt